Entwässerungsprojekt

Skovmose: Schnell Lösung finden

Ilse Marie Jacobsen
Ilse Marie Jacobsen Journalistin
Skovmose
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Das Skovmose-Gebiet stand in den vergangenen Jahren immer wieder unter Wasser. Foto: Claus thorsted/jv.dk

Die Schätzungskommission hat das von Kommune und Lysabild-Skovby Landvindingslag erarbeitete Papier verworfen. Die Kommission hat unter anderem kritisiert, dass es zwischen den niedrigsten und den höchsten Tarifen zu wenig differenziert wird.

„Es muss jetzt ganz schnell was passieren. Das ist eine sehr unglückliche Situation, in der wir gelandet sind. Wir müssen jetzt eine Lösung finden, damit wir so schnell wie möglich das Entwässerungsprojekt in Angriff nehmen können, damit es in Zukunft keine Überschwemmungen in Skovmose mehr geben kann“, erklärt die Vorsitzende des Technischen Ausschusses, Aase Nyegaard.

Die Schätzungskommission hat die von Kommune und Lysabild-Skovby Landvindingslag erarbeitete Kostenverteilung der dringend notwendigen Entwässerungsmaßnahme verworfen. Die Kommission hat unter anderem kritisiert, dass es zwischen den niedrigsten und den höchsten Tarifen zu wenig differenziert wird. Die Sommerhausbesitzer müssen zwischen 7.500 und 19.000 Kronen für die Entwässerungsarbeiten zahlen.Hinzu kommt, dass die Verteilung der Kosten nicht ausreichend die verschiedenen mehr oder weniger günstigen Lagen der Sommerhäuser berücksichtigt. In diese Kategorie gehört die Platzierung des Sommerhauses, Sockelhöhe, Faschinen und eine eventuelle lokale Drainage. Die Schätzungsbehörde gibt aber keine präzise Anleitung für eine bessere Einschätzung, wie die Kommune hervorhebt.

Die Kommune hatte gehofft, dass noch in diesem Sommer entschieden wird, wer was bezahlen muss. Dann hätte das Entwässerungsprojekt für insgesamt sechs Millionen Kronen in Angriff genommen werden können. Laut Hans Erik Jensen, Ingenieur der Sonderburger Kommune, der sich mit dem Fall Skovmose befasst hat, gibt es von der Behörde aber nicht nur Kritik.

„Sie haben grundlegend geschätzt, dass das konkrete Entwässungsprojekt sein Ziel und damit Wasserschäden im ganzen Gebiet verhindern kann. Sie meinen auch, dass das Projekt eine Sache ist und nicht in Teilprojekte aufgesplittet werden kann. Die Erweiterung des Landkanal L69, den die Kommune durchgeführt und bezahlt hat, kann keine Einzelsache sein. Der Rest des Projekts muss ebenfalls durchgezogen werden“, stellt Hans Erik Jensen fest. Aase Nyegaard stimmt die Absage der Schätzungskommission zwar traurig, sie gibt aber nicht auf. „Es war eine anerkannte Methode, die wir benutzten. Jetzt arbeiten wir weiter. Jetzt muss die Verwaltung sich in den nächsten zwei bis drei Monaten wieder damit befassen“, so die Politikerin.

Die Schätzungskommission hat gutgeheißen, dass die Verteilung der Ausgaben nach einem sogenannten Nutzprinzip aufgegliedert wird. Alle Sommerhäuser des Skovmose-Gebiets werden durch die anstehenden Arbeiten einen Gewinn erzielen. Das erste Entwässerungsprojekt wurde 2016 vom Natur- und Umweltklagerat abgewiesen. Damals fehlte die ökomische Verteilung der Arbeiten.

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Gwyn Nissen
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