Pilotprojekt

Lieber vorbeugen als behandeln

Lieber vorbeugen als behandeln

Lieber vorbeugen als behandeln

Sonderburg/Sønderborg
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Das neue Büro nahe dem Eingangsbereich des Sonderburger Krankenhauses Foto: Kommune Sonderburg

Das Sonderburger Gesundheitszentrum eröffnet am Montag, 18 Januar, ein Vorbeuge-Büro im Sonderburger Krankenhaus. Dort können Patienten des Krankenhauses sich vor Ort Infos über die Angebote für ein gesünderes Leben holen.

Personen mit chronischen Erkrankungen, die oftmals Hilfe vom kommunalen Gesundheitszentrum erhalten, können bald ein besseres Leben und ein Dasein mit mehr Lebensqualität führen.

Ob Nikotinentwöhnung, ein Leben mit chronischen Leiden, Fitness oder Ernährungsratschläge – in der neuen Vorbeuge-Einheit im Sonderburger Krankenhaus sind die Mitarbeiter bereit. Am Montag um 9 Uhr wird das Pilotprojekt von Kommune und Region Syddanmark eröffnet.

Noch mehr Menschen erreichen

Die Kommune konzentriert sich seit Jahren auf vorbeugende Maßnahmen und bietet den Bürgern verschiedene Hilfen an.

Bürgermeister Erik Lauritzen vor dem Sonderburger Rathaus Foto: Karin Riggelsen

„Wir wissen, dass unsere Lebensqualität von der physischen und mentalen Gesundheit abhängt. Es freut mich, dass wir nun in Zusammenarbeit mit ,Sygehus Sønderjylland’ im Sonderburger Krankenhaus eine Abteilung erhalten, wo die Bürger erreicht werden, die schon für eine Untersuchung oder eine Konsultation im Hause sind. Einige der Bürger werden zum Gesundheitszentrum geschickt, wenn sie aus dem Krankenhaus entlassen werden. Wir hoffen, mit dem neuen Vorbeugungsbüro im Krankenhaus noch mehr Menschen zu erreichen, denen wir ein besseres Leben bescheren können“, so Bürgermeister Erik Lauritzen (Sozialdemokratie).

Dreimal wöchentlich besetzt

Das Büro im Krankenhaus liegt auf dem neu eingerichteten Ambulatorium-Flur in der Nähe des Haupteingangs. Das Büro wird Montag, Mittwoch und Freitag von 9-15 Uhr besetzt sein.

Das neue Angebot ist Bürgern aus der Sonderburger Kommune vorbehalten. Wenn Bürger aus anderen Kommunen sich an die Mitarbeiter im Vorbeugungs-Büro wenden, werden diese die Möglichkeiten in der eigenen Kommune erkunden.

Wir hoffen mit dem neuen Vorbeugungsbüro im Krankenhaus noch mehr Menschen zu erreichen, denen wir ein besseres Leben bescheren können.

Erik Lauritzen, Bürgermeister Sonderburg

Bilanz nach einem Jahr

Auch Regionsvorsitzende Stephanie Lose (Venstre) freut sich über die neue Kooperation. Region und Kommune wollen lieber vorbeugen als behandeln. „Nicht zuletzt aus Rücksicht auf den Bürger. Es ist klar, dass wir auf diesem Gebiet zusammenarbeiten, deshalb bin ich sehr zufrieden, dass das Pilotprojekt in Sonderburg nun beginnt“, so die Regionsratsvorsitzende.

Nach einem Jahr wird Bilanz gezogen. Dann wird erwogen, ob das Projekt auch an anderen Krankenhäusern der Region Syddanmark eingerichtet werden sollte.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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