Knivsbergfest

Fest glänzt mit sportlichem Miteinander

Timo Fleth
Timo Fleth Volontär
Knivsberg /Knivsbjerg  
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Foto: K. Riggelsen

Natürlich gab es auch wieder viel Sport auf dem Knivsbergfest zu sehen. Das Fußball-, Handball-, und Beachvolleyballturnier liefen ohne größere Probleme ab. Einziger Wermutstropfen: Die Teams werden weniger.

Alle Jahre wieder lädt das Knivsbergfest nicht nur für Kunst und Kultur, sondern auch für den Sport auf den wunderschön gelegenen Berg ein. Auch in diesem Jahr sind wieder reichlich Mannschaften dem Ruf gefolgt und das Wetter war einmal mehr perfekt. Bei strahlendem Sonnenschein und einer leichten Brise machten sich ab 10 Uhr die Mannschaften im Handball, Beachvolleyball und Fußball ans Werk und ermittelten ihre Besten.

Auch für die Spielpausen gab es einiges an sportlichem Programm für die Spieler und Spielerinnen. So konnte man im Zelt des Nordschleswigschen Ruder Verbandes auf dem Ergo-Ruderer seine Kraft und Ausdauer testen. So manch einer kam trotz lautstarken Anfeuerungsrufen an seine Grenzen.

Beim Laser-Tontaubenschießen konnte man seine Konzentration und Reaktion ausprobieren, wobei auch Trampoline und Hüpfburgen bei den jungen Sportlern für Begeisterung in den Pausen sorgten.

Ein entsprechend zufriedenes und positives Fazit zog nach den Fußballspielen auch Peter Feies als Verantwortlicher für das Fußballturnier am Ende der vielen Spiele. Im vergangenen Jahr hatte man noch kurzfristig durch die vielen Teams der Asyl-Zentren den Spielplan gewaltig umwerfen müssen. In diesem Jahr gab es nichts, was den Ablauf wirklich stören konnte. So blieben auch größere Verletzungen gänzlich aus.

„Harmonisches Turnier“

„Im Grunde ein harmonisches Turnier mit seinen kleinen und typischen Problemchen, aber am Ende nichts, was wir nicht lösen konnten. Ich bin zufrieden“, so Feies, der nach dem Turnierende laufend von kleinen Spielern und Spielerinnen umringt wurde, die Wissen wollten, auf welchem Platz sie gelandet waren.

Auch das im vergangenen Jahr erstmals eingeführte Beachvolleyballturnier lief deutlich reibungsloser und mit mehr Mannschaften ab. So kämpften acht Teams um den Sieg und am Ende konnten sich die Teilnehmer der Käthe-Lassen Schule aus Flensburg den Sieg auf der perfekt vorbereiteten Anlage sichern.
„So ein schönes Turnier auf diesem tollen Gelände, hätten wir das mal vorher gewusst, wären wir schon viel öfter hier gewesen“, so das Trio aus Flensburg.

Auch auf dem Handballfeld wurde verbissen, aber kameradschaftlich um jeden Ball gekämpft. Selbst die Kleinsten glänzten mit dem ein oder anderen Kabinettstückchen. Wobei es noch am Turnier-Morgen für Organisatorin Joelina Schiewer einiges an Arbeit gab, nachdem noch Mannschaften abgesagt hatten.

Ein kleiner Wermutstropfen

Dennoch lief auch das Turnier im Handball ohne größere Probleme ab. Der erneute Rückgang an gemeldeten Mannschaften im Handball, einige Altersklassen mussten zusammengelegt werden, war schlussendlich der einzige Wermutstropfen eines erneut hervorragend organisierten Turniers, das mehr Zuspruch verdient hätte.

„Wir freuen uns immer zu kommen. Irgendwie ist es auch ein Stück meiner Kindheit und der Berg hat eine besondere Anziehungskraft“, so Cordelia Rothberg, Trainerin der Handballerinnen der Kreisauswahl des KHV Flensburg glücklich.

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