Rudersport

Wahl, Satzungsänderung & Nachwuchssorgen

Dieter Hallmann
Hadersleben/Haderslev
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So sieht der Vorstand des DRH nach der Jahresversammlung aus. Foto: Harro Hallmann

Trotz der Fernsehübertragung der Handball-Weltmeisterschaftsspiele konnte die Vorsitzende des Deutschen Rudervereins Hadersleben, Angelika Feigel, 20 Ruderer und Ruderinnen zur Generalversammlung im Klubhaus begrüßen.

Angelika Feigels besonderer Gruß galt dem Vorsitzenden des Nordschleswigschen Ruderverbandes, Günther Andersen. Der stellvertretende Vorsitzende Olav Hansen dankte Angelika Feigel für 25 erfolgreiche Jahre an der Spitze des Vereins. Er überreichte einen Blumenstrauß und einen Gutschein für ein Wellness-Wochenende, zu dem der Verein und zahlreiche Mitglieder persönlich beigetragen hatten.

Nachdem sich die Versammlung bei einem gemeinsamen Essen gestärkt hatte, ging sie – unter der Versammlungsleitung von Harro Hallmann – zur Tagesordnung über.

Die Vorsitzende, Ruderwart Toni Hirschauer und Kassiererin Karen Raagaard legten ihre Berichte vor. Die Kassenlage des Vereins ist sehr gut – die Kilometerleistungen nicht ganz zufriedenstellend, bedingt auch dadurch, dass einige sehr aktive Regattaruderer zum Studium nach Kopenhagen gezogen sind. So wird sich der Vorstand besonders mit den Fragen beschäftigen, wie der Verein mehr junge Mitglieder bekommen kann, vor allem mehr Regattaruderer – und wie mehr Kilometer geschafft werden können!

Entlastung und Wiederwahl

Am Clubhaus wird eine Dacherneuerung fällig. Nach kurzer Diskussion wurden die Berichte gut geheißen und dem Vorstand Entlastung erteilt. Alle Wahlen fanden einstimmig statt: Wiederwahl gab es für Hauswart (außen) Helmuth Krause und Ruderwart Toni Hirschauer; Jesper Meyer wurde neuer Schriftwart, Benjamin Holder neuer Kassierer. Fynn Ole Marsen löste Lucia Hirschauer als Jugendwart ab, und Dieter Hallmann übernahm den neu geschaffenen Posten des Hauswarts (innen).

Jesper Meyer und Kenneth Drexel vertreten auch in Zukunft den DRH im Vorstand von Haderslev Søsport Center.

Jahresversammlung im DRH: U. a. das Thema Satzungsänderung sorgte für Diskussionen. Foto: Dieter Hallmann

Wiederwahl gab es ebenso bei den Revisoren Stefan Ravn Berg und Harro Hallmann. Nach kurzer Diskussion war sich die Versammlung einig, keine Beitragserhöhung, aber auch keine Senkung der Familienbeiträge durchzuführen. Die Vorsitzende dankte Lucia und Kaaren Raagaard für die geleistete Arbeit. Kaaren hatte es besonders schwer, da sie ein neues Buchführungsprogramm mit Erfolg eingeführt hat.

Trainingsraum nur für aktive Mitglieder

Gut vorbereitet hatte der Vorstand den Punkt „Satzungsänderung“: Hier bekamen alle Teilnehmer eine Vorlage der Satzungen mitsamt den geplanten Änderungen. Auch die neu angeschaffte Leinwand kam zum Einsatz, wurden doch alle Tagesordnungspunkte darauf projiziert, sodass jeder genau verfolgen konnte, welcher Punkt behandelt wurde.

Eine Diskussion ergab der Änderungsvorschlag, dass nur Aktive den Trainingsraum benutzen dürften. Das war auch bisher der Fall, aber es stand nicht in den Satzungen. Sabina Hansen hatte vorgeschlagen, dass auch passive Mitglieder das Recht dazu haben sollten. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt. Die neuen Satzungen wurden anschließend einstimmig beschlossen.

Dank für Unterstützung

Unter „Verschiedenes“ berichtete Bootswart Kenneth Drexel, dass er alle Rettungswesten überprüft habe, dabei aber feststellen musste, dass bei zwei Westen die Patronen ausgelöst worden waren, die Westen aber ohne den Vorfall zu melden wieder auf den Platz gelegt worden sind. Er bat dringend darum, zu melden, wenn eine Weste nicht in Ordnung sei, da dieses im Notfall schlimme Folgen haben könnte.

Angelika Feigel dankte dem NRV, der Kommune und der Pinneberg-Heim-Stiftung für die finanzielle Unterstützung, dem Vorstand für die geleistete Arbeit, dem Versammlungsleiter für eine zügige Abwicklung, dem Koch für ein schmackhaftes Essen, und den Teilnehmern für ihre Diskussionsbeiträge. Traditionsgemäß schloss die Generalversammlung mit einem dreifachen „Hurra“ auf den DRH.

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