Deutsche Minderheit

Schönstes Sommerwetter beim Fest der deutschen Einrichtungen

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Das Sommerfest auf dem Gelände der DSH wurde vom warmen Sommerwetter begleitet.

Nach vier Jahren Pause haben die deutschen Einrichtungen in Hadersleben vergangenen Freitag ihr Sommerfest gefeiert. Neben vielen Aktivitäten gab es auch einen ganz besonderen Gast: herrliches Sommerwetter.

„Es ist das erste Sommerfest seit 2019 und wir freuen uns sehr, dass wir auch solch ein tolles Wetter dazubekommen haben“, schwärmt die Schulleiterin Heike Henn-Winkels vom Sonnenschein. Das Sommerfest der deutschen Einrichtungen in der Domstadt konnte in der Vergangenheit lange nicht stattfinden, Grund dafür war Corona.

Viele Attraktionen und viele Einrichtungen

Doch nun hatten sich die Vereine und Verbände zusammengetan und auf dem Gelände der Deutschen Schule Hadersleben (DSH) ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Neben einem Fußballturnier gab es unterschiedliche Attraktionen. Ob Kinderschminken, Reise nach Jerusalem, Rudern oder eine der vielen Leckereien an den Ständen abholen – fast alles war möglich. Besonders beliebt: der Menschen-Kicker, der wie Tischfußball gespielt wird, nur mit echten Menschen statt Holzfiguren. Dieser wurde vom Haderslebener Turnerbund (HT) gestellt.

Zusammengestellt wurde das Programm gemeinsam vom Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN), dem Deutschen Kindergarten Hadersleben (DKH), dem Deutschen Ruderverein Hadersleben (DRH), dem Haderslebener Turnerbund (HT), der Deutschen Bücherei Hadersleben und der Schleswigschen Partei (SP) sowie der Schulfreizeit (SFO).

„Wir freuen uns sehr, dass wir alle so toll zusammengearbeitet haben und solch ein tolles Programm erschaffen haben. Hier gibt es für jede und jeden was“ findet Piet Schwarzenberger, stellvertretender Schulleiter der DSH.

„Nordschleswiger“-Fotografin Karin Riggelsen hat das Fest in Fotos festgehalten:

Dosenwerfen war nur einer der vielen Stände beim Sommerfest.
Auch für den kleinen oder großen Hunger gab es reichlich Auswahl.
Beim Kinderschminken durften es auch mal kleine Malereien sein.
Bei „Reise nach Jerusalem“ hatten die Kinder sichtlich Spaß.
Auf dem Fußballfeld wurde alles gegeben.
Strenge Begutachtung der Endresultates.
Bei all dem Ansturm, half es auch, sich mal zurückzuziehen.
Auch Luftballonkunst durfte nicht fehlen.
Der Ruderverein stellte ein Rudergerät zur Verfügung: Wer legt am meisten Meter innerhalb kürzester Zeit zurück?
Viele eigene Back-Kreationen wurden angeboten.
Der Menschenkicker erfreute sich großer Beliebtheit.
Auch das Fußballturnier war gut besucht.