Grenzland

Dänen können bald wieder nach Deutschland

Dänen können bald wieder nach Deutschland

Dänen können bald wieder nach Deutschland

SHZ/gn
Kiel/Flensburg/Apenrade
Zuletzt aktualisiert um:
Ab 15. Mai öffnet Deutschland schrittweise seine Grenzen für Reisende aus Dänemark. Das hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther erklärt. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Deutschland lockert ab 15. Mai schrittweise die Grenzkontrollen für Reisende aus Dänemark. Das hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther erklärt.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) auf eine schrittweise Öffnung der Grenze zu Dänemark ab Mitte Mai verständigt. Das schreibt die Deutsche Presse Agentur am Montagabend.

„Wir haben heute telefoniert und miteinander verabredet, einen konkreten Fahrplan zu entwickeln, in welchen Schritten ab spätestens 15. Mai eine Öffnung der Grenze zu Dänemark erfolgen kann“, sagte Günther am Montagabend. „Dies soll in den kommenden Tagen präzisiert werden.“

Bereits am Donnerstag hatte Günther nach den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt, sich bei der kommenden Runde am Mittwoch für weitere Lockerungen an der Grenze zu Dänemark einzusetzen.

Die deutsch-dänische Grenze ist seit Mitte März beidseitig gesperrt. Nur wer enge familiäre Beziehungen hat, im Nachbarland arbeitet oder Ware transportiert, kann über die Grenze.

Bescheid aus Dänemark erst Ende der Woche

Ob es auch im Mai andersrum geht, von Deutschland nach Dänemark, steht noch nicht fest.

Die dänische Staatsministerin, Mette Frederiksen (Soz.), erklärte am Sonntagabend dem dänischen Sender DR, dass sich die Regierung erst kurz vor dem 10. Mai zu möglichen Lockerungen der Corona-Maßnahmen äußern werde.

In Dänemark macht unter anderem die Tourismusindustrie Druck, damit Deutsche wieder in die dänischen Sommerhäuser kommen können.

Mehr lesen

Leitartikel

Walter Turnowsky
Walter Turnowsky Korrespondent in Kopenhagen
„Epidemiegesetz muss demokratisch verankert werden“