Instandsetzung

Nach Ölunfall: Schwimmkran hilft bei Reparatur

Nach Ölunfall: Schwimmkran hilft bei Reparatur

Nach Ölunfall: Schwimmkran hilft bei Reparatur

Paul Sehstedt
Enstedt/Ensted
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Der Schwimmkran „Sanne A“ und das Mehrzweckschiff „Mira A“ liegen am Ölpier in Enstedt, um bei den Instandsetzungsarbeiten nach dem Unfall vom 4. Januar zu helfen. Foto: Paul Sehstedt

Nach dem Ölunfall am Enstedt-Werk werden nun die Schäden behoben. Ein 60-Tonnen-Schwimmkran wurde dafür zuhilfe gerufen.

Der Schwimmkran „Sanne A“ und das Mehrzweckschiff „Mira A“ der J. A. Rederi haben an der Tankschiffbrücke des Ensted Oil Terminal (EOT) festgemacht, um bei den Reparaturarbeiten nach dem Unfall am 4. Januar zu assistieren.

„Wir sind von Inter Terminals EOT angefordert worden, um bei der Montage eines neuen Schwenkarmes zu helfen“, erklärt Schiffsreeder Jens Alfasten aus Stenderup bei Horsens, auf Anfrage des „Nordschleswigers“. „Unsere Aufgabe besteht ausschließlich darin, dass wir das Ersatzteil des niederländischen Lieferanten in Position halten, bis die Montage durchgeführt ist.“

Vom Pier losgerissen

Das Tankschiff „Stone 1“ hatte sich während eines Ladevorganges am 4. Januar losgerissen, als ein plötzlicher Wetterumschlag mit starken Windböen einsetzte. „Das Schiff driftete vom Ölpier ab, und kurz darauf sprangen die Trossen“, schreibt die Maritime Havariekommission in ihrem bisherigen Bericht. „Da das Schiff nicht lange seine Position halten konnte und unkontrolliert vom Pier abtrieb, riss die Verbindung zum Ladearm ab. Eine größere Menge Öl floss aus dem Rohrsystem“, heißt es dort weiter.

Rund 30.000 Liter Öl ergossen sich in die Apenrade Förde und lösten einen umfangreichen Einsatz aus. Fragen des „Nordschleswigers“ zum Unfall wollte der Geschäftsführer von EOT, Uffe Kirk, wie er erklärte, aus firmenpolitischen Gründen nicht beantworten.

Die „Stone 1“ setzte später ihre Fahrt nach Antwerpen fort, wo sie noch in dieser Woche den nächsten Auftrag hat.

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