Wirtschaft

Erstarktes Unternehmen

Gesche Picolin
Gesche Picolin Journalistin
Apenrade/Klipleff
Zuletzt aktualisiert um:
Symbolbild Foto: dpa

J. P. Johansen verkauft sein Klipleffer Unternehmen mit 22 Lastwagen an Bulk-Transport und Meldgaard. Flemming Johansen hatte den Wunsch, kürzerzutreten.

Meldgaard Transport A/S und Bulk-Transport A/S übernehmen per 1. Januar 2019 den Hauptanteil am Klipleffer Fuhrunternehmen J. P. Johansen A/S. Flemming Johansen hatte den Wunsch, kürzerzutreten und hat seine Aktivitäten in der Gesellschaft J. P. Johansen A/S an die beiden Unternehmen veräußert. Er sagt in einer Pressemitteilung: „Ich bin froh, mit Meldgaard und Bulk einen seriösen Käufer gefunden zu haben, der die Firma im rechten Geist weiterführen will.“

Meldgaard und Bulk-Transport übernehmen 22 Lastwagen. Die Fahrer und Bürokräfte ziehen bei Meldgaard am Apenrader Askelund ein. J. P. Johansen wurde 1963 von Jens Peter Johansen gegründet. Seit 2001 führt Sohn Flemming das Unternehmen. Da sowohl Käufer als auch Verkäufer Familienunternehmen sind, herrschen in den Firmen überwiegend ähnliche Werte und Einstellungen. Somit setzen die Parteien auch künftig auf eine enge Zusammenarbeit.

Doch Flemming Johansen hört nicht komplett auf. Er bedient weiter mit einem Wagen die lokalen Containerfahrten und die Fahrten zu BASF in Rothenkrug. „Transport ist schon immer ein Markt, wo die Margen zählen. Wenn wir jetzt die Touren von J. P. Johansen dazubekommen, stehen wir richtig stark da. Außerdem erreichen wir eine Größe, die uns alle Art von Gütertransport in ganz Dänemark erlaubt“, konstatiert Jesper Hansen von Bulk-Transport.

Und Lasse Meldgaard sagt: „Wir haben die Gesellschaft Bulk-Transport zum 1. Januar 2018 erfolgreich gegründet. Wir hatten eigentlich nicht vor, gleich zu fusionieren oder weitere Firmen aufzukaufen. Dennoch war es erfreulich, dass sich Flemming an uns wandte. Seine Touren passen sehr gut in unser Profil. Es besteht kein Zweifel, dass wir richtig stark dastehen werden.“

Mehr lesen

Leitartikel

„Schöne Zahlen“

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur