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Bücherei kommt gut voran

Bücherei kommt gut voran

Bücherei kommt gut voran

Malick Volkmann
Apenrade/Aabenraa
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Büchereidirektorin Claudia Knauer lobt die neue Software. Foto: Malick Volkmann

Die Softwareumstellung in der Deutschen Zentralbücherei läuft nahezu reibungslos. Ein kleineres Problem bleibt.

Der Wechsel zur neuen Software sei gut verlaufen. Das sagt Claudia Knauer, die Büchereidirektorin der Deutschen Büchereizentrale. Die größte Neuerung dürfte zweifelsohne der Online-Katalog, der sogenannte OPAC, erfahren haben. Dieser bietet Kunden die Möglichkeit, die Angebote und Bestände der Deutschen Büchereien online, von zu Hause aus, zu durchstöbern und Medien zu bestellen. „Der Online-Katalog ist jetzt deutlich schöner, ansprechender und endlich zeitgemäß“, findet Claudia Knauer. Neben einer klareren Strukturierung sei auch die Suchfunktion deutlich verbessert worden. „Vorher musste man Medien mit dem genau vorgegebenen Namen suchen. Bei kleinsten Abweichungen, fand man nichts“, erklärt Knauer. Jetzt akzeptiere das System auch jene Abweichungen. Noch dazu können Kunden ihre Suchanfragen, mit sogenannten Filtern, nach Autor oder Genre sortieren. Auch eine Einteilung nach Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbüchern ist nun vorhanden.

Neben den technischen Veränderungen berichtet Knauer auch von anderen Neuerungen: „Wir müssen jetzt nicht mehr bei jedem Zahlungsvorgang einen Beleg drucken. Wir fragen den Kunden ,und wenn der keinen Bon möchte, müssen wir nicht unnötig Papier verschwenden.“ Problematisch sei in diesem Zusammenhang vor allem das verwendete Papier. „Das ist Thermopapier, wie es auch in Supermärkten verwendet wird“, erklärt Knauer. Da man dieses Papier nicht normal entsorgen könne und es sich sowieso sparen ließe, schone man die Umwelt – wenn auch nur in kleinem Umfang.

Claudia Knauer hofft außerdem, dass ein kleineres Problem, wie der nicht funktionierende Drucker, bald behoben sein wird.

Die Büchereidirektorin bedankt sich bei ihrem Team und hofft darauf, dass sich die Neuerungen mit der Zeit einspielen. „Ich denke, dass vor allem die Aktualisierung des OPACs langfristig ein echter Gewinn sein wird“, so Knauer. Ihr weiterer Dank gilt dem Auswärtigen Amt, das die deutsche Sprache und Kultur in Dänemark fördert und die Umstellung deswegen unterstützte. Wie die Kunden mit den Neuerungen in den Büchereien umgehen, wird die Zeit zeigen.

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