Dorfverschönerung

Das wär’s doch: Schmückende Wandkunst auf dem Tingleffer Centerplatz

Das wär’s doch: Wandkunst auf dem Tingleffer Centerplatz

Das wär’s doch: Wandkunst auf dem Tingleffer Centerplatz

Tingleff/Tinglev
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In Tingleff besteht der Wunsch, diese Wand am Centerplatz künstlerisch gestalten zu lassen. Foto: Friedrich Hartung

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Das Vorhaben, im Zuge der Ortserneuerung eine Geschäftsmauer am Centerplatz mit Kunst zu versehen, war fast schon in trockenen Tüchern. Das Projekt mit geplanter Enthüllung am 1. Juni ist aus verschiedenen Gründen jedoch gecancelt worden. Ganz aufgegeben wird die Kunstwand in Tingleff aber noch nicht.

Auch wenn die einst im ehemaligen Krug in Uk (Uge) ansässige Galerie „Nexus“ um Initiator Kent Lauritsen auf Stand-by gesetzt ist, weil kein neues Domizil gefunden wurde, gibt es immer noch den angeschlossenen Kunstverein.

Dem schwebte in enger Abstimmung mit Lauritsen ein besonderes Projekt auf dem Centerplatz in Tingleff vor.

„Vereine wurden ja aufgefordert, sich mit Gestaltungsideen an der Ortserneuerung zu beteiligen“, so Kunstvereinsvorsitzende Werner Jensen zum „Nordschleswiger“.  

Es sollte ein überdimensionales Kunstwerk auf der Wand des Geschäftsgebäudes entstehen, in dem sich der Secondhandshop von „Dansk Folkehjælp“ befindet. Mit dem Immobilienbesitzer habe man laut Jensen eine Vereinbarung treffen können.

Über das Netzwerk von Kunstkenner Lauritsen hatte man auch schon einen Künstler auserkoren. Der Ire Conor Walten, von dem Exponate in Uk ausgestellt waren, könnte das Kunstwerk anfertigen, so die Verschönerungsidee.

Die Finanzierung stand

Die Projektsumme von rund 110.000 Kronen hatten die Initiatoren auch schon zusammen. Die Hälfte stammt aus dem Initiativtopf der Ortserneuerung, den Rest sagten Stiftungen zu.

Aus dem Projekt wird nun aber doch nichts. Die für den 1. Juni vorgesehene feierliche Enthüllung auf dem Centerplatz fällt flach.

Es hätten sich gleich mehrere Probleme ergeben, die die Realisierung scheitern ließen, so Kent Lauritsen, ohne auf die Hindernisse näher eingehen zu wollen. Es sei eine Verkettung unglücklicher Umstände gewesen, so der Tingleffer frustriert.

Dass aus der künstlerischen Ausgestaltung am Centerplatz nichts wird, bedauert nicht zuletzt Tim Skovmand, Vorsitzender des örtlichen Lenkungsausschusses (styregruppen). Das Gremium war und ist an der Ortserneuerung beteiligt und verwaltet das Initiativkonto (initiativpulje).

Vielleicht Plan B

„Das ist ärgerlich, denn es klang vielversprechend. Vielleicht ergibt sich aber doch noch eine Möglichkeit. Wir würden es begrüßen, wenn jemand den Ball aufnimmt und das Projekt weiterverfolgt, vielleicht mit einer anderen Künstlerin oder einem anderen Künstler. Der Zuschussantrag müsste relativ leicht anzupassen sein, sowohl bei uns als auch bei den Stiftungen“, so die Einschätzung von Skovmand, der die Hoffnung auf Kunst an der Centerplatzwand noch nicht aufgegeben hat.

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