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Gesuchter Dennis im Tingleffer Moor vermutet

Gesuchter Dennis im Tingleffer Moor vermutet

Gesuchter Dennis im Tingleffer Moor vermutet

Tingleff/Tinglev
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Systematisch wurde das Tingleffer Moor am Mittwochvormittag von diesem Rettungshubschrauber überflogen. Foto: Karin Riggelsen

Eine Hubschraubersuche blieb am Mittwoch allerdings erfolglos. Auch eine private Suchaktion am Sonntag brachte keine neuen Erkenntnisse. Der 31-Jährige bleibt verschwunden.

Seit dem 21. Mai ist der 31-jährige Dennis Tingskov aus Tingleff spurlos verschwunden.

In den ersten Tagen hat die Polizei intensiv unter anderem mit Spürhunden nach dem jungen Mann gesucht und hatte auch die Bevölkerung gebeten, Augen und Ohren offenzuhalten.

Inzwischen hat die Polizei ihre aktive Suche weitgehend eingestellt, wie dem „Nordschleswiger“ auf konkrete Anfrage im zuständigen Bezirksrevier der Polizei in Sonderburg (Sønderborg) bestätigt wurde. Allerdings werden punktuell dennoch Suchaktionen durchgeführt. Am Mittwoch kreiste ein Hubschrauber über das Tingleffer Moor.

„Es gab Hinweise, dass sich der Gesuchte gern dort aufgehalten hat, und dann gehen wir der Sache selbstverständlich nach“, sagt Pressesprecherin Helle Lundberg von der Polizeizentrale der Polizei für Nordschleswig und Südjütland auf Anfrage der Zeitung.

Bedauerlicherweise, so Lundberg, sei auch die Hubschraubersuche ergebnislos geblieben. Im Laufe des Tages überflog der Hubschrauber weitere begehrte Ausflugsziele und Aufenthaltsorte des Vermissten. Bei der Suchaktion waren auch Drohnen im Einsatz.

Mannschaften der Bereitschaftsbehörde beteiligten sich am Mittwoch an der Suche im Tingleffer Moor. Foto: Polizei für Nordschleswig und Südjütland

Am Sonntag hatte die Facebook-Gruppe „Forsvundne Personer“ eine private Suche in Tingleff und Umgebung organisiert. Nach rund zehn Stunden wurde die Aktion beendet. Von Dennis Tingskov fehlt weiterhin jede Spur.

Die Polizei begrüßt durchaus die Mithilfe von Privatpersonen in solchen Vermisstenfällen. „Wichtig ist nur, dass solche Suchen nach Absprache mit der Polizei durchgeführt werden, damit nicht trotz bester Absichten eventuelle Spuren verwischt werden. In diesem Fall hatten wir ja bereits den Ort mit Spürhunden absuchen lassen; außerdem sind seit dem Verschwinden von Dennis Tingskov bereits zweieinhalb Wochen vergangen“, so Lundberg. Selbst beste Hundenasen wären inzwischen auf verlorenem Posten, vermutet sie.

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