Gartenschau 2020

Flensburg zeigt sich bereit für Kompromiss

Sarah Heil
Flensburg
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Wer trägt die Kosten für die Knospen? Foto: dpa (Symbolbild)

2020 soll auch das Jahr der ersten grenzüberschreitenden Gartenschau werden. Doch Apenrades Haushalt ist durch die sonstigen 2020-Feierlichkeiten schon belastet. Flensburg sei bereit, einzuspringen, sagt Oberbürgermeisterin Lange.

Seit Tagen sorgt die geplante grenzübergreifende Gartenschau zwischen Flensburg, Apenrade und Sonderburg für Irritationen. Apenrade ist verunsichert, in welcher Höhe man sich nun finanziell beteiligen soll.

Die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange (SPD) ist bereit, Apenrade entgegenzukommen, sagte sie dem Nordschleswiger. „Am Finanziellen soll es nicht scheitern“, so Lange.

Flensburg wisse um die Doppelbelastung, die auf Apenrade rund um das Grenzjubiläum im Jahr 2020 zukomme. „Dies soll nicht zum Nachteil Apenrades sein. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden werden“, so die Oberbürgermeisterin.

Bisher sei nur besprochen worden, ob die Gartenschau stattfinden werde. Nun ginge es um das Wie. Man stehe mit Apenrade im Gespräch.

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