Dänemark kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Montag

Der Nachrichtenüberblick am Montag

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Apenrade/Aabenraa
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Wichtige Infrastruktur wie Häfen sollen vor ausländischen Investoren geschützt werden. Foto: Finn Byrum/Ritzau-Scanpix

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

Polizist schießt Mann nach Messer-Attacke nieder

Ein Polizist hat am Montag im Aarhuser Stadtteil Brabrand einen Mann niedergeschossen, nachdem dieser ihn mit einem Messer angegriffen hatte. Das gab die Polizei von Ostjütland auf Twitter bekannt. Der niedergeschossene Angreifer befindet sich derzeit in einem kritischen Zustand. Über die Identität des Mannes, wie oft er getroffen wurde und weshalb er den Polizisten angriff, ist noch nichts bekannt. Die Polizei untersucht derzeit den Vorfall, der gegen 13 Uhr ereignete.

Geldwäsche-Fall: Whistleblower erhebt schwere Vorwürfe

Der ehemalige Danske-Bank-Angestellte Howard Wilkinson hat am Montag vor dem dänischen Parlament zum Geldwäsche-Fall ausgesagt. Er erhob schwere Vorwürfe – und das nicht nur gegen die Danske Bank. „Der Rauchalarm ging vier Mal los. Die Danske Bank hat den Rauchmelder entdeckt und ihn bewusst deaktiviert”, so der Whistleblower mit dem Hinweis, dass er die Leitungsetage der Bank vier Mal warnte. Auch die dänische Finanzaufsicht kritisierte er. Insgesamt sollen seiner Aussage nach mindestens zehn Banken am Geldwäschefall beteiligt sein.

Regierung will Aufkauf von Infrastruktur stoppen

Häfen, Flughäfen oder Telekommunikationsnetze – die dänische Regierung will für das Land wichtige Infrastrukturen stärker vor Aufkäufen anderer Staaten aus dem Ausland schützen. Laut Politiken bereitet die Regierung einen Gesetzesvorschlag vor. Entscheidende Infrastrukturen sollen demnach nicht mehr in die Hände ausländischer Investoren gelangen. Die Regierung will dem Schreckenszenario vorbeugen, dass ein anderer Staat das Besitzerrecht ausnutzt, um es gegen Dänemark zu verwenden. Unter anderem China hat sich über Kapitalstiftungen bereits Infrastrukturanteile in der ganzen Welt gesichert.

Prozessauftakt gegen Lehrer

Im Sonderburger Gericht beginnt am Montag der Prozess gegen einen Lehrer aus Tondern, der sich wegen Gewalt gegen Kinder vor Gericht verantworten muss. Dem aus Deutschland stammenden Mann wird vorgeworfen, an der Ludwig-Andresen-Schule in rund 40 Fällen gewaltsam mit zehn Schülern umgegangen zu sein. So soll er die Kinder hart am Arm oder am Hals gepackt haben. Der Prozess läuft über vier Tage.

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