Dänemark Kompakt

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

Der Nachrichtenüberblick am Mittwoch

DN
Apenrade/Aabenraa
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Die Regierung will es ausländischen Studierenden erleichtern, nach dem Studium in Dänemark zu arbeiten. Foto: Annie Spratt/Unsplash

Wissen, was in Dänemark läuft – die wichtigsten Nachrichten des Tages im Überblick.

 

Börsenbericht

Kopenhagen Zwischenzeitlich sah es am Mittwoch nach einem schwarzen Tag für die dänischen Aktionäre aus. Der C25 Eliteindex war gegen Mittag um 4,5 Prozent gefallen, fing sich aber gegen Ende des Handelstages noch einmal – und landete schließlich bei einem minimalen Minus von 0,07 Prozent, was 1.285,3 Punkten entspricht. Unter anderem die Fluggesellschaft SAS erlitt durch die anhaltende Corona-Pandemie einen Kurseinbruch von 10 Prozent.
Auch die Aktien der Sydbank gingen am Mittwoch nach unten. Ein Minus von 5,4 Prozent bedeutet, dass die Wertpapiere nur noch 145 Kronen pro Stück wert sind. dodo

 

Weniger Antibiotika bei Schweinen

Kopenhagen Der Verbrauch von Antibiotika in Schweineställen nimmt weiter ab. Dies seien gute Nachrichten in Bezug auf das Risiko beim Menschen, Resistenzen gegen Antibiotika durch den Verzehr von Schweinefleisch zu entwickeln, so Ernährungsminister Mogens Jensen (Soz.). Im Jahr 2019 reduzierten die dänischen Schweineproduzenten den Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um fast drei Prozent. Der Rückgang des Medikamtes in Schweineställen betrug 2019 2,7 Prozent, wie die neuen Zahlen der dänischen Veterinär- und Lebensmittelbehörde zeigen. Sie zeigen auch, dass dänische Landwirte den Verbrauch von Antibiotika für Schweine über einen Zeitraum von fünf Jahren, nämlich von 2014 bis 2019, um 15,5 Prozent gesenkt haben. Ritzau/kj

 

Hotelgäste müssen 14 Tage in Quarantäne bleiben

Adeje Hunderte von Touristen sind aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus gezwungen, die nächsten 14 Tage in dem Hotel H10 Adeje Palace auf der Insel Teneriffa zu verbringen. Dies teilte ein Sprecher der Regionalregierung auf den Kanarischen Inseln mit. Unter den mehr als 700 Hotelgästen befinden sich mindestens sechs Dänen, die nun im Hotel in die Isolation gezwungen werden. Ein Italiener, der im Hotel übernachtet hatte, war zuvor positiv auf den Virus getestet worden. Ritzau/kj

 

Danske Spil will verantwortungsvolle Sportwetten

Kopenhagen In Zukunft sollen weniger Menschen unter Spielsucht leiden. Aus diesem Grund legt Danske Spil jetzt zehn Vorschläge vor, wie die Spielebranche reguliert werden kann. Unter anderem soll es verboten werden, bei Sportveranstaltungen für Wetten zu werben. Das soll auch dazu führen, dass keine berühmten Personen in der Spielewerbung eingesetzt werden. Darüber hinaus sollte es nicht länger legal sein, Spielboni anzubieten, die Menschen zu schnellen Einzahlungen verleiten. „Wir müssen branchenweit aktive Schritte unternehmen, um ordnungsgemäße und verantwortungsvolle Sportwetten zu gewährleisten", sagt Stine Hove Marsling von Danske Spil. In sieben Jahren hat sich die Anzahl der Werbespots für Sportwetten fast verdoppelt und zieht Jung und Alt gleichermaßen an. Ritzau/kj

 

Dänemark mahnt Reisende zur Vorsicht

Kopenhagen Dänen müssen in Singapur besonders vorsichtig sein, wenn sie dort hin reisen, da eine lokale Coronavirus-Infektion ausgebrochen ist. Dies teilte das Außenministerium am Mittwoch um Mitternacht auf Twitter mit. Neben Singapur fordert das Außenministerium aufgrund des Virus besondere Aufmerksamkeit auch in Ländern wie Iran, Südkorea, Taiwan, Japan und Italien sowie in den Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao. Das Außenministerium hat lange Zeit von allen Reisen in die chinesische Provinz Hubei abgeraten. Ritzau/kj

 

Die Regierung will, dass ausländische Studierende bleiben

Kopenhagen Mit einem neuen Gesetzentwurf, der am Mittwoch erstmals im dänischen Parlament vorgetragen wird, könnten Ausländer, die in Dänemark studiert haben, leichter im Land bleiben und eine Arbeit finden. Der Gesetzentwurf ist das Ergebnis einer Vereinbarung des Finanzgesetzes zwischen der sozialdemokratischen Regierung, den Radikalen, der Sozialistischen Volkspartei (SF), der Einheitsliste und der Alternative. „Es ist ein großer Gewinn für Dänemark, wenn Menschen hierherkommen, ihre Ausbildung selbst bezahlen und dann in Dänemark bleiben und arbeiten. Aber das sind bisher nur wenige. Mit dieser Gesetzesvorlage hoffen wir, dass mehr Menschen sich für Dänemark entscheiden“, sagt Außen- und Integrationsminister Mattias Tesfaye (Soz). Ritzau/kj

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Gut aufgestellt“