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Trainersuche bei SønderjyskE: Absage von Nationaltrainer

Trainersuche bei SønderjyskE: Absage von Nationaltrainer

Trainersuche bei SønderjyskE: Absage von Nationaltrainer

Woyens/Vojens
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Jens Nielsen (links) war von 2020 bis 2023 Co-Trainer unter dem mittlerweile zurückgetretenen Heinz Ehlers (Mitte). Foto: Danmarks Ishockey Union

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SønderjyskE will bei der Suche nach einem dauerhaften Nachfolger von Mario Simioni nichts überstürzen. Die Hellblauen hatten einen sehr großen Namen an der Angel, doch die Gespräche haben nicht gefruchtet.

SønderjyskE hatte für den Trainerposten einen sehr großen Spieler der dänischen Eishockey-Geschichte ins Visier genommen, befindet sich aber weiterhin auf Trainersuche.

Jens Nielsen hätte die dauerhafte Nachfolge von Mario Simioni antreten sollen, doch die Gespräche mit dem dänischen U20-Nationaltrainer und Co-Trainer der A-Nationalmannschaft sind ohne Einigung gescheitert.

Rasmussen bestätigt Interesse

„Ich kann unser Interesse an Jens Nielsen bestätigen“, sagt SønderjyskE-Direktor Klaus Rasmussen auf Anfrage des „Nordschleswigers“, ohne weiter auf diese Personalie eingehen zu wollen.

Der 54-Jährige gehörte in seiner aktiven Karriere zwei Jahrzehnte lang der dänischen Eishockey-Nationalmannschaft an, von 1987 bis 2007, spielte 15 Jahre lang in der besten schwedischen Liga, davon zwölf Jahre für Leksand IF.

 

Jens Nielsen nahm als Spieler an 13 Weltmeisterschaften teil. Foto: Danmarks Ishockey Union

Jens Nielsen lebt weiterhin in Leksand, 260 Kilometer nordöstlich von Stockholm, und die geografischen Herausforderungen sowie das Anstellungsverhältnis bei Danmarks Ishockey Union könnten letztlich zum Scheitern der Verhandlungen geführt haben.

Der ehemalige Topstürmer ist seit 2020 beim dänischen Verband, als Co-Trainer der Nationalmannschaft und seit 2022 auch als U20-Nationaltrainer.

SønderjyskE hat Geduld

SønderjyskE will bei der Suche nach einem dauerhaften Nachfolger von Mario Simioni nichts überstürzen, denn die Mannschaft sei bei Anders Førster und Casper Stockfisch in guten Händen.

„Wir verfallen nicht in Panik und müssen die Trainerfrage nicht in einer oder zwei Wochen lösen. Wenn alles passt, schlagen wir zu, aber es kann auch sein, dass es erst im Januar oder Februar wird“, so Klaus Rasmussen.

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