Fördergelder

Dänische Minderheit erhält höheren Zuschuss vom Bund

Dänische Minderheit erhält höheren Zuschuss vom Bund

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Flensburg
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Die dänische Minderheit und die Friesische Volksgruppe im Landesteil Schleswig können sich über eine Erhöhung der Zuschüsse durch den Bund um 50.000 Euro freuen. Die Sydslesvigsk Forening begrüßt die Entscheidung als eine Anerkennung der Minderheiten. Das Geld soll vor allem der Renovierung von Vereinshäusern zugutekommen.

Die dänische Minderheit kann sich über eine Erhöhung der Fördergelder vonseiten der deutschen Bundesregierung freuen.

Gemeinsam mit der Friesischen Volksgruppe wird sie im Haushalt 2022 mit jeweils 50.000 Euro zusätzlich bedacht. Damit beträgt der Zuschuss künftig 200.000 Euro.

Bei der dänischen Minderheit ist die kulturelle Hauptorganisation der dänischen Minderheit, Sydslesvigsk Forening (SSF), die Empfängerin der Fördergelder.

Ein Riesenerfolg

„Die Erhöhung des Zuschusses ist ein Riesenerfolg und er zeigt, dass unsere Arbeit im Bundestag Früchte trägt“, sagt Stefan Seidler vom Südschleswigschen Wählerverband.

Er hatte sich als Bundestagsabgeordneter gemeinsam mit der dänischen Minderheit für eine Erhöhung des Zuschusses durch den Bund eingesetzt.

Dieser war in den vergangenen 10 Jahren in der Höhe unverändert geblieben.

Minderheitenschutz nicht nur Ländersache

„Bei der Erhöhung des Zuschusses geht es nicht nur darum, die Kosten zu decken. Es geht um die Anerkennung der nationalen Minderheiten in Deutschland, und es geht darum, deutlich zu machen, dass Minderheitenschutz nicht nur Ländersache ist. Daher sind wir sehr dankbar, dass der Bund jetzt handelt“, so die SSF-Vorsitzende Gitte Hougaard-Werner.

Sie hebt den Einsatz Seidlers lobend hervor.

Das zusätzliche Geld soll vor allem der Renovierung von Vereinshäusern zugute kommen.

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