Sparplan

Medienkonzern baut 130 Stellen ab und investiert zugleich

Medienkonzern baut 130 Stellen ab und investiert zugleich

Medienkonzern baut 130 Stellen ab und investiert zugleich

jt
Kolding
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Foto: JT

Der Medienkonzern Jysk Fynske Medier hat am Donnerstag seinen Sparplan präsentiert. Insgesamt müssen sich 130 Mitarbeiter einen neuen Job suchen.

130 Stellen des Medienkonzernes Jysk Fynske Medier, dem unter anderem die Tageszeitung JydskeVestkysten gehört, werden ab dem 1. Januar 2019 abgebaut. Die Stellenkürzungen sind Teil eines angekündigten Sparplanes, der die Weichen für die Zukunft des Konzerns stellen soll. Zugleich hat das Medienhaus massive Investitionen im Bereich aller Printzeitungen des Konzerns geplant, berichtet jv.dk.

Diese sollen laut Plan in Zukunft an allen Tagen im Jahr erscheinen. Zudem wird die Zusatzzeitung Danmark täglich um acht Seiten vergrößert. „Die Investition ist die bisher größte, die wir seit unserer Fusionierung gemacht haben“, erklärt Konzerndirektor, Jesper Rosener.

Sein Konzern hatte im Mai einen Sparplan von rund 90 Millionen Kronen angekündigt. Ab 1. Januar sollen demnach die Stellen abgebaut sein. „Es ist nie schön, einen Sparplan durchzuführen. Es ist großer Mist“, so Rosener.

Ohne den Sparplan hätte ihm zufolge der Konzern sein Ziel eines Umsatzplus für 2018 schaffen können. „Wenn wir aber weiter in die Zukunft blicken, dann sind Kürzungen unumgänglich, um unsere publizistischen Ziele, die die Grundlage unseres Betriebes sind, erreichen zu können“, so der Konzernchef. Auch die Chefetage wurde verkleinert. Sie schrumpfte von sechs auf vier Mitglieder, so jv.dk.

Trotz des Stellenabbaus arbeiten weiterhin über 1.000 Angestellte im Medienkonzern, die täglich für 400.000 Leser 13 verschiedenen Tageszeitungen und eine Reihe von Wochenzeitungen produzieren.

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