Journalismus

Jens Kragh Iversen als Sportjournalist des Jahres 2023 nominiert

Jens Kragh Iversen als Sportjournalist des Jahres 2023 nominiert

Jens Kragh Iversen als Sportjournalist des Jahres nominiert

Apenrade/Kopenhagen
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„Nordschleswiger“-Mitarbeiter Jens Kragh Iversen genießt in der dänischsprachigen Sportberichterstattung Anerkennung. Foto: Karin Riggelsen

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Der Verbund dänischer Sportjournalisten hat „Der Nordschleswiger“-Urgestein Jens Kragh Iversen als Kandidaten für den Sportjournalisten des Jahres 2023 ausgewählt. Die Nominierung überrascht und freut den 53-Jährigen gleichermaßen.

„Der Nordschleswiger“ kann sich über die Nominierung von Jens Kragh Iversen als Sportjournalist des Jahres 2023 freuen. 

Vergeben wird dieser Titel jährlich von „Danske Sportsjournalister“. Dass der Verbund auch ihn, dessen Artikel ausschließlich auf Deutsch erscheinen, auf dem Schirm hat, hat Kragh Iversen sehr überrascht: „Die Nominierung hatte ich keineswegs erwartet, auch weil die Nominierten traditionell fast ausschließlich von den großen, nationalen Medien kommen und einen anderen Journalismus betreiben als ich im Lokalsport.“

Ich finde es bemerkenswert, dass wir als eines der kleinsten Medien des Landes, das in diesem Zusammenhang auch mit einer Sprachbarriere zu kämpfen hat und dadurch in der Reichweite begrenzt ist, einen Kandidaten in der engeren Auswahl haben.

Jens Kragh Iversen

In aller Bescheidenheit verweist der Journalist jedoch auf den „Nordschleswiger“. „Ich finde es bemerkenswert, dass wir als eines der kleinsten Medien des Landes, das in diesem Zusammenhang auch mit einer Sprachbarriere zu kämpfen hat und dadurch in der Reichweite begrenzt ist, einen Kandidaten in der engeren Auswahl haben.“

Das sieht auch „Nordschleswiger“-Chefredakteur Gwyn Nissen so: „Es ist für uns als kleines Medium schon etwas Besonderes, wenn man auf uns oder unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufmerksam wird, und wir dann bei den großen Medien mitmischen können.“

Foto: DN

Vor allem freut Nissen sich jedoch für seinen Mitarbeiter persönlich. „Es ist eine Anerkennung dafür, dass er über Jahrzehnte eine Breaking-News nach der anderen vor allen anderen Kollegen und Kolleginnen der größeren Medien gehabt hat. Jens ist ihnen um Längen voraus, weil er zum einen ein gutes Netzwerk und zum anderen ein Gespür für die guten Geschichten hat.“

Wie stehen die Chancen?

Ob Jens Kragh Iversen den Titel wohl nach Hause holen kann? Er selbst kann seine Chancen nur schwer einschätzen und lässt die Entscheidung des Verbandes, die am Freitag, 8. März, bekannt gegeben wird, einfach auf sich zukommen. Neben Kragh Iversen gibt es 14 weitere Nominierungen. Darunter sind mit Stine Bjerre Mortensen und Signe Daugbjerg (beide „TV2“) auch zwei Sportjournalistinnen vertreten.

Jens ist ihnen um Längen voraus, weil er zum einen ein gutes Netzwerk und zum anderen ein Gespür für die guten Geschichten hat.

Gwyn Nissen

„Es sind einige Kandidaten dabei, deren Geschichten für viel Aufsehen gesorgt haben. Ich bin einfach nur stolz, zum Kreis der Kandidaten zu gehören, und betrachte die Nominierung als Anerkennung für die geleistete Arbeit“, sagt Jens Kragh Iversen. 

 

Jens Kragh Iversen ist 1970 geboren und seit 1987 beim „Nordschleswiger“. Er startete zunächst als Hilfskraft in der Sportredaktion und begann 1989 sein Volontariat. Seit 1991 Sportredakteur.

Das sind die Nominierten: 

  • Peter Grønborg, „Viasat“
  • Lars Bruun-Mortensen, „TV2"
  • Mikkel Hemmer-Hansen og Kenneth Thygesen, „Jyllands-Posten“
  • Troels Bager Thøgersen, „Tipsbladet“
  • Farzam Abolhosseini, Rasmus Rask Vendelbjerg, og Lasse Vøge, „BT“
  • Jan Harkamp og Anders Rud, „DR“
  • Farzam Abolhosseini, „BT“
  • Jens Kragh Iversen, „Der Nordschleswiger“
  • Dan Philipsen og Lars Bruun-Mortensen, „TV2“
  • Dennis Bjerre Christiansen, „Aarhus Stiftstidende“
  • Martin Davidsen, „Stemmer Fra Ådalen“
  • Morten Ankerdal, „TV2“
  • Peter Brüchmann, „Mediano“
  • Stine Bjerre Mortensen, „TV2“
  • Lars Bruun-Mortensen, Christian Engell, Dan Philipsen, Mads Bødker og Signe Daugbjerg, „TV2“
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Leitartikel

Anna-Lena Holm
Anna-Lena Holm Hauptredaktion
„Vertrauenskrise in den Medien“