Integrationspolitik

Staatsminister kündigt Maßnahmen gegen Parallelgesellschaften an

Staatsminister kündigt Maßnahmen gegen Parallelgesellschaften an

Staatsminister kündigt Maßnahmen gegen Parallelgesellschaften an

hee/Ritzau
Esbjerg
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Regierungschef Lars Løkke Rasmussen Foto: Scanpix

Viele Integrationsprobleme seien nach wie vor ungelöst, meint der dänische Staatsminister. Ihm zufolge gibt es in zahlreichen Städten reine Parallelgesellschaften, gegen die er nun den Einsatz verstärken möchte.

Staatsminister Lars Løkke Rasmussen hat am Rande des Regierungssemimnars in Esbjerg erklärt, dass es gelungen sei, den Zustrom von Flüchtlingen unter Kontrolle zu bringen. Auch sei die Vermittlung von Arbeitsplätzen an Flüchtlinge erfolgreicher als früher. Doch viele Intragrionsprobleme seien nach wie vor ungelöst, so der Venstre-Vorsitzende. Tatsache sei es aber, dass es in zahlreichen Städten in bestimmten Stadtteilen reine Parallelgesellschaften gebe.

Dort habe die Politik versagt, so der Regierungschef. Man müsse zur Kenntnis nehmen, dass es Menschen mit dänischem Pass gebe, die bereits in dritter Generation im Lande lebten, aber nicht richtig Teil der dänischen Gesellschaft werden wollten.

Der Staatsminister kündigte auch an, dass man den Einsatz verstärken werde, um kriminelle Ausländer, die kein Aufenthaltsrecht in Dänemark haben, in ihre Heimatländer abschieben zu können. Dafür müsse der Weg frei gemacht werden.

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