Steuerreform

Medium: Regierung bietet DF eine DR-Kürzung um 12,5 Prozent an

Jon Thulstrup
Jon Thulstrup Online-Redaktion
Kopenhagen
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DF-Parteichef Kristian Thulesen Dahl. Foto: Scanpix

Die dänische Regierung bietet im Zuge der Verhandlungen zur Steuerreform ihrer Unterstützerpartei, der Dänischen Volkspartei, nun an, dem öffentlich-rechtlichen Sender DR die Mittel um 12,5 Prozent zu kürzen.

Deutliche Kürzungen im Budget des öffentlich-rechtlichen Senders DR (Danmarks Radio) sind Teil eines lukrativen Angebots der Regierung an die Dänische Volkspartei (DF). Das berichtet die dänische Tageszeitung Politiken, die Im Besitzt eines ersten Absprachen-Entwurfes ist.

Der Inhalt der Absprache wurde am 1. Dezember zwischen Regierung und Dänischer Volkspartei besprochen. Sie beinhaltet neun konkrete Initiativen, von denen die deutliche DR-Kürzung um 12,5 Prozent ein Teil ist, so Politiken.

Gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau möchte DF-Parteichef Kristian Thulesen Dahl die Kürzungen nicht kommentieren, sagt aber: „Wir haben eine weitaus größere Reduzierung der DR-Gelder als die hier erwähnten 12,5 Prozent vorgeschlagen.“

Auch die Rundfunkgebühr, die sogenannte „Medienlizenz“, soll parallel mit den DR-Kürzungen abgeschafft werden und stattdessen über die Steuern finanziert werden. Jährlich bezahlt jeder Haushalt knapp 2.500 Kronen Medienlizenz. Alleine die Einnahmen der Lizenz liegen bei 3,7 Milliarden Kronen pro Jahr, berichtet Politiken.

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