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Feuerexperte vermisst modernen Brandschutz in historischen Gebäuden

Feuerexperte vermisst modernen Brandschutz in historischen Gebäuden

Feuerexperte vermisst modernen Brandschutz in historischen Gebäuden

Ritzau/hm
Dänemark
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Die Kathedrale Notre Dame de Paris brennt lichterloh am Montagabend, 15. April. Foto: Fabien Barrau/AFP/Ritzau Scanpix

Der Brand von Notre Dame in Paris wirft die Frage auf, ob der Brandschutz historischer Gebäude in Dänemark verbessert werden kann. Ein Experte hat eine eindeutige Meinung.

Nachdem am Montagabend die 850 Jahre alte weltbekannte Kathedrale Notre Dame in Paris ein Raub der Flammen wurde, weist Bjarne Nigaard, Sekretariatschef der Bereitschaften Dänemarks (Danske Beredskaber), auf das Fehlen eines Gesamtplans hin, wie historische Bauten vor Bränden geschützt werden können. Seiner Erfahrung nach wurde in vielen Fällen nach Fertigstellung der Gebäude nichts mehr dafür getan, die Brandsicherheit zu erhöhen. Diese sei aber nicht immer ausreichend, so Nigaard, der in diesem Zusammenhang auf den Brand des Svinkløv Badehotels hinweist. Das hölzerne Hotel wurde in den 1920er Jahren errichtet und brannte Ende September 2016 vollständig nieder. Die Bereitschaften Dänemarks stünden aber, so Nigaard, mit den Eignern einer Reihe von geschützten Bauten im Dialog mit dem Ziel, den Brandschutz auf freiwilliger Basis zu erhöhen. Man schaue dabei auf Norwegen, das eine nationale Brandvorbeugungsstrategie entwickelt habe.

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Siegfried Matlok
Siegfried Matlok Senior-Korrespondent
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