Silvester

Behörde warnt vor Wind: Kinder bei Feuerwerk drinnen lassen

Behörde warnt vor Wind: Kinder bei Feuerwerk drinnen lassen

Behörde warnt vor Wind: Kinder bei Feuerwerk drinnen lassen

Kopenhagen
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Bei starkem Wind gelten besondere Vorsichtsregeln. Foto: Daniel Mayovskiy/Unsplash

Die Sicherheitsbehörde mahnt angesichts des erwarteten Wetters zu besonderer Vorsicht beim Feuerwerk. Abstand zu Reetdachhäusern erhöht sich auf 200 Meter.

Die Silvesternacht könnte zu einem stürmischen Vergnügen werden, sagen Meteorologen. Wer Raketen und Silvesterkracher zündet, sollte deshalb besonders aufmerksam sein, sagt Mette Cramon, Pressesprecherin der Sicherheitsbehörde. Der Sicherheitsabstand sollte verdoppelt werden, mahnt sie.

„Bei besonders heftigen Windstößen kann die Route der Rakete beeinflusst werden. Wenn es also besonders stark weht, sollte man besonders acht geben und wirklich die gesunde Vernunft walten lassen, wenn man rausgeht“, sagt sie.

Bei besonders starkem Wind sollte man auch erwägen, möglicherweise gar keine Raketen abzufeuern.

Die Meteorologen vom DMI rechnen mit mäßigem bis starkem Wind aus Westen, der sich im Laufe der Nacht zu steifem bis stürmischen Wind entwickeln kann. Besonders im Norden, in Nord- und Nordwestjütland, können Windstöße von Sturmstärke kommen.

Kinder und Jugendliche besonders gefährdet

Bei starkem Wind sollte, so die Sicherheitsbehörde, der Sicherheitsabstand von Feuerwerk verdoppelt werden. Das bedeutet, dass man sich mindestens 100 Meter von brennbarem Bewuchs entfernt halten muss, ebenso von Gebäuden mit Reetdach oder Heuballen und ähnlichem. Für Raketen gelten sogar 200 Meter Abstand.

Auch Menschen selbst sollten einen größeren Sicherheitsabstand einnehmen – und Kinder am besten drinnen lassen, sagt Cramon: „Sie können nicht immer den richtigen Abstand einschätzen und rennen herum. Wenn es stürmt, muss man besonders auf Kinder acht geben“∞ sagt sie.

Vergangenes Jahr wurden in der Silvesternacht 254 Personen in Notaufnahmen behandelt, weil sie durch Feuerwerkskörper verletzt wurden. 114 der Verletzungen kamen durch Raketen zustande. 63 der Verletzten waren unter 14 Jahre alt, 32 zwischen 15 und 17 Jahre alt.

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