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Bakterien im Trinkwasser gefunden

Bakterien im Trinkwasser gefunden

Bakterien im Trinkwasser gefunden

Tombüll/Tumbøl
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Kunden, die vom Wasserwerk Tombüll ihr Wasser beziehen, sollten es vor dem Trinken abkochen. (Symbolbild) Foto: Liselotte Sabroe/Ritzau Scanpix

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In einer Routineuntersuchung wurden im Trinkwasser der Kommune Apenrade Fäkalbakterien gefunden. Betroffen sind die Kunden des Wasserwerkes Tombüll.

Einzugsgebiet des Wasserwerks Tombüll Foto: Kommune Apenrade

Die Kommune Apenrade (Aabenraa) rät Kunden, die Trinkwasser vom Wasserwerk Tombüll (Tumbøl) beziehen, das Wasser abzukochen, wenn es getrunken werden soll. Darauf hat die Kommune kürzlich in einer Pressemitteilung hingewiesen. Der Grund: Es wurden coliforme Bakterien, auch Fäkalbakterien genannt, in einer Routineuntersuchung gefunden. Das war am 20. Oktober.

Wie Allan Andresen, Vorsitzender des Wasserwerks in Tumbüll, dem „Nordschleswiger“ am Donnerstag mitteilte, werden weitere Proben derzeit untersucht. Er erwartet „sehr bald“ die Ergebnisse. Andresen zufolge werden sowohl auf Verbraucherseite als auch im Wasserwerk turnusmäßig Proben gezogen. In einer „Verbraucherprobe“ wurde die Verunreinigung festgestellt. Nun werde der Frage nachgegangen, woher die Verunreinigung stamme, wo der Verschmutzungsherd liege, so Andresen, dies sei bislang nicht klar.

125 Kunden

Laut Kommune Apenrade beziehen rund 125 Kunden ihr Trinkwasser vom Wasserwerk Tombüll. Die Kommune rät, solange das Problem besteht, Wasser aus dem Hahn, das für die Zubereitung von Mahlzeiten, zum Trinken oder Zähneputzen genutzt wird, mindestens zwei Minuten lang abzukochen. Duschen und Baden kann man mit dem Wasser laut Kommune, nur sollten die Kunden des Wasserwerks Tombüll das Wasser dann nicht schlucken.

Wer nicht sicher ist, ob er oder sie Kunde des genannten Wasserwerks ist, dem rät die Kommune, den Vorsitzenden anzurufen unter der Rufnummer 2013 8467.

Auf Facebook wurde die Warnung ausgiebig kommentiert. Einige nahmen es gelassen, andere kritisierten die Zeitspanne, die verging, bis die Kommune am 26. Oktober auf den Umstand hinwies.

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