Deutsches Gymnasium für Nordschleswig

Nach 20 Jahren: Turnhalle eingeweiht – fast

Nach 20 Jahren: Turnhalle eingeweiht – fast

Nach 20 Jahren: Turnhalle eingeweiht – fast

Nele Dauelsberg
Apenrade/Aabenraa
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Einige Schülerinnen und Schüler setzten sich am Montag mit ihrem Essen auf den Rasen, um beim Spikeball-Turnier zuzugucken. Foto: Nele Dauelsberg

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Ein lang ersehnter Traum geht endlich in Erfüllung: Am Montag feierte das Deutsche Gymnasium für Nordschleswig die Fertigstellung seiner Turnhalle. Ganz eingeweiht konnte sie noch nicht werden, denn es fehlen noch die nötigen Unterlagen. Deswegen stieg das Fest in der Aula und auf dem Schulhof.

Die Aula des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig (DGN) füllt sich so langsam mit Schülerinnen und Schülern. Wildes Geplauder erfüllt den Raum. In die hinteren Reihen setzen sich Lehrerinnen und Lehrer und vier zu dem Zeitpunkt noch Unbekannte. Schulleiter Jens Mittag tritt nach vorne, ergreift das Wort, und in der Aula wird es leise.

Der Andrang auf Getränke und Gegrilltes war sehr groß. Foto: Nele Dauelsberg

„Die Turnhalle ist fast fertig. Es fehlt nur noch der Bürokratiekram“, erklärt er bei seiner Rede am Montag. Deswegen finde auch keine richtige Einweihungsfeier statt, und das Fest steige nur in der Aula sowie auf dem Schulhof.

Auf dem Schulhof essen die Schülerinnen und Schüler frisch gegrillte Bratwürste. Foto: Nele Dauelsberg

Zwei Jahre Arbeit für einen langersehnten Wunsch

„Ich kenne Ilse nun seit 21 Jahren, und seit 21 Jahren hat Ilse immer von einer neuen Turnhalle geredet“, erzählt Mittag und spricht dabei von der ehemaligen Schulleiterin des DGN, Ilse Friis. Er meint, er habe das Glück gehabt, selbst Schulleiter zu werden, während die Turnhalle renoviert würde.

Kurz vor Beginn der Feier füllen sich die Stühle in der Aula des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig. Bei guter Stimmung unterhalten sich die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte bis das Programm anfängt. Foto: Nele Dauelsberg

Denn die Turnhalle sei ein Herzensprojekt von Friis gewesen. „Ilse hat vor 40 Jahren auf denselben Matten gelegen wie unsere Schülerinnen und Schüler noch vor zwei Jahren“, erzählt Mittag und macht damit deutlich, wie alt die Halle war.

In der vordersten Reihe bei den Lehrkräften sitzen sie: die Unterstützerin und Unterstützer des Projektes Turnhalle. Von links: Henrik Uldall-Borch, Lasse Tästensen, Helmuth Hennig, Siegfried Matlok, Ilse Friis. Foto: Nele Dauelsberg

Außerdem bedanke sich der Schulleiter in seiner Rede bei den Menschen, die das Projekt möglich gemacht haben.

Ilse Friis brachte alles ins Rollen, Lasse Tästensen vom Deutschen Jugendverband beteiligte sich am neuen Inventar, Siegfried Matlok schaffte Kontakte zu der Firma Jebsen und Jessen, die an dem Tag durch Helmuth Hennig vertreten war, und Henrik Uldall-Borch vom Jebsen-Unternehmen Stenbjerg Ejendomme in Apenrade half bei der Planung.

„Jeder Schul-Rundgang endet in der Damenumkleide der Turnhalle, und jeder Rundgang endet mit einem Wow!", erzählt Jens Mittag. Er ist von der außergewöhnlichen Farbe des Raums begeistert und zeigt ihn auch den Unterstützern und der Unterstützerin des Projektes. Foto: Nele Dauelsberg

„Der größte Dank des DGN geht natürlich an die Firma Jebsen und Jessen“, zeigt sich Jens Mittag gegenüber dem Hauptsponsoren am Ende seiner Rede erkenntlich.

Ein Siebenmeter für eine sportliche Zukunft

Nach der Rede schlägt Matloks große Stunde, denn er ist derjenige, der mit dem ersten Siebenmeter-Schuss die Halle einweiht. Mit Henrik Uldall-Borch im Tor trifft der ehemalige Chefredakteur des „Nordschleswigers“ schon beim zweiten Schuss das Tor.

Der ehemalige Chefredakteur des „Nordschleswigers" trifft beim zweiten Anlauf das Tor und weiht damit die Turnhalle des Deutschen Gymnasiums für Nordschleswig ein. Foto: Nele Dauelsberg

„Man kann sich nur freuen, dass Jebsen und Jessen die Schule so wunderbar unterstützt“, erzählt er im Nachhinein. Auch er hätte seinen Kindern damals eine so schöne Turnhalle gewünscht, erklärt Matlok.

Sportliches Festende

Nach der kleinen Einweihung durch Matlok beginnt das eigentliche Fest: Bei Bratwürstchen, Salaten und Getränken genießen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer die gemeinsame Zeit und das Beisammensein auf dem Schulhof.

Nur für die Feier wurden Stehtische aufgebaut, an denen sich alle stärken konnten. Foto: Nele Dauelsberg

Als sportlicher Höhepunkt des Tages stand ein freundschaftlicher Spikeball-Wettkampf auf dem Programm. Die Jugendlichen und die Mitarbeitenden der Schule konnten sich freiwillig melden und in Zweier-Teams um den ersten Platz kämpfen.

Vor dem Spikeball-Tunier spielen sich die Schülerinnen und Schüler warm. Foto: Nele Dauelsberg
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