Grenzüberschreitendes

„Team Grænzland“ startet Tour nach Brüssel – „Nordschleswiger“-Journalist Gerrit Hencke mit dabei

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30 Fahrerinnen und Fahrer machen sich auf eine fünftägige Reise nach Brüssel

Seit Sonnabendmorgen sind die 30 Radfahrerinnen und -fahrer vom „Team Grænzland“ auf dem Weg von Pattburg nach Brüssel. „Nordschleswiger“-Journalist Gerrit Hencke ist Teil des Gespanns und erwartet in den kommenden fünf Tagen eine großartige Teamerfahrung über die Grenzen hinweg.

In den frühen Morgenstunden versammelten sich die Fahrerinnen und Fahrer, sowie das Serviceteam und auch Familien und Freunde vor der Deutschen Schule Pattburg. Seit April trainierten 30 Radlerinnen und Radler regelmäßig für diesen Tag. Mit der ersten von fünf Etappen startet das „Team Grænzland“ seine fünftägige Reise in die EU-Hauptstadt Brüssel.

Pattburg – Brüssel in fünf Tagen

Die Vorbereitung ist beendet, und die lang erwartete Reise beginnt. Mit dem Start in Pattburg wartet auf die 30 sportlichen Männer und Frauen gleichzeitig auch die längste Etappe der Tour. Unterstützt werden sie von einem zehnköpfigen Serviceteam, das die Tour koordiniert, technische Hilfe leistet und auch für das persönliche Wohlbefinden sorgt.

Anlass des Ganzen ist die dänische EU-Ratspräsidentschaft. Teilnehmende sind Menschen aus der deutschen und dänischen Minderheit in Nord- und Südschleswig sowie Mitradelnde aus der jeweiligen Mehrheitsbevölkerung. Die Fahrerinnen und Fahrer wollen mit ihrer Reise ein Zeichen für ein freundschaftliches Zusammenleben über die Grenze hinweg setzen und sich auch besser kennenlernen.

Die erste Etappe beginnt feierlich

Die Etappen der Tour
Die Etappen der Tour von Pattburg nach Brüssel.

Es tummeln sich viele Menschen vor der Deutschen Schule Pattburg. Es heißt Abschied nehmen für die nächsten fünf Tage. Schülerinnen und Schüler bereiteten für alle ein kleines Frühstücksbuffet vor. Die letzte Stärkung, bevor es auf die längste Etappe der Tour geht.

Ungefähr eine Viertelstunde vor Abfahrt richtete sich Team-Kapitän Uwe Jessen noch einmal an sein Team und an alle Zuschauenden. Der Ablauf der Tour sowie der ersten Etappe wird vorgestellt und danach wenden sich Generalkonsulin Annette Lind aus Flensburg und Gesandter Markus Bollmohr aus der deutschen Botschaft in Kopenhagen mit ein paar persönlichen Worten an die Radlerinnen und Radler.

Nach zwei extra für das „Team Grænzland“ komponierten Liedern geht es für das 30-köpfige Team dann aufs Rad. Mit etwa 20 Minuten Verspätung macht sich das Gespann auf den Weg in das heutige Ziel Hechthausen in Niedersachsen. Die fünftägige Reise nach Brüssel beginnt.

Kopf und Körper im Dauereinsatz

Am Straßenrand beobachteten Familien und Freunde die Abfahrt des Teams.

„Die mentale Anstrengung ist fast größer als die physische“, versichert Hencke. Das Fahren im Verbund bedeutet dauerhafte Aufmerksamkeit über jeden Kilometer der Etappe. „Wo müssen wir lang, wo ist ein Hindernis oder Schlagloch? Keiner möchte seinem Vordermann ins Hinterrad fahren.“ Gerade mit steigender Kilometerzahl sei es besonders wichtig, wach im Kopf zu bleiben.

Altersmäßig ist die Gruppe bunt gemischt, so auch das Niveau auf dem Rennrad. Einige des „Team Grænzland“ haben vor Beginn der Trainings im April noch nie auf einem Rennrad gesessen.

„Die Tour ist kein Rennen. Wir wollen gemeinsam losfahren und als Team gemeinsam ankommen.“ Die Tage seien dennoch zeitlich gut durchstrukturiert, daher sollten sich die Fahrerinnen und Fahrer nicht allzu viel Zeit lassen, um noch genügend Gelegenheit für Regeneration und Vorbereitung für die nächste Etappe zu haben. Das werde am Ende sicherlich eine positive Erfahrung, so Hencke.

Gerrit als rasender Reporter im Einsatz

„Nordschleswiger“-Journalist Gerrit Hencke hofft auf wenig Regen in den kommenden fünf Tagen.

Der leidenschaftliche Hobby-Radfahrer und Journalist Gerrit Hencke vertritt den „Nordschleswiger“ im 30-köpfigen „Team Grænzland“. In den kommenden Tagen wird er nach jeder Etappe ein persönliches Tourtagebuch führen – mit Eindrücken direkt vom Rad, Momenten aus dem Teamalltag und Einblicken in die Stimmung unterwegs. So wird er nicht nur über die gefahrenen Kilometer berichten, sondern auch über das Miteinander auf und abseits der Straßen und Fahrradwege auf dem Weg nach Brüssel.