Tour-Tagebuch

Tag 2 auf dem Rad nach Brüssel – „Heute Morgen saß es sich auf dem Sattel erstaunlich angenehm“

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Das Team Grænzland hat seine zweite Etappe erfolgreich absolviert.

Am zweiten Tag der Radtour von Pattburg nach Brüssel gab es Wind, Schauer und viel Verkehr und am Ende ein Hotel mit Spa-Bereich und Pool.

Das „Team Grænzland“ ist auf dem Weg nach Brüssel – mit dem Rad. Die erste Etappe, die erste Übernachtung, liegt hinter den Radfahrerinnen und -fahrern aus dem deutsch-dänischen Grenzland.

Nun, am Sonntagmorgen, geht es von Hechthausen, Niedersachsen, weiter. Gerrit Hencke vom „Nordschleswiger“ fährt mit und berichtet, bevor die Gruppe wieder in die Pedale tritt: „Am Sonntag geht es rund 150 Kilometer nach Garrel im Kreis Cloppenburg. Und dann haben wir Montag die Tour, auf der es in die Niederlande geht. Es kann sein, dass wir heute ein wenig in schlechtes Wetter kommen – Windböen und Regenschauer. Doch wir hoffen, dass es nicht ganz so schlimm wird.“

Hinrich Jürgensen, Hauptvorsitzender des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN), fährt im Kartenlesewagen mit. Er hat ein Auge auf den Streckenverlauf und auf die Sicherheit der Radfahrerinnen und -fahrer.

Bergfest nach 73 Kilometern

Nach 73 Kilometern ist die Hälfte des Tagespensums geschafft. Zeit für eine Pause und Verpflegung an der A 27 zwischen Bremen und Cuxhaven. Gerrit Hencke nutzt die Gelegenheit, mit Hinrich Jürgensen zu sprechen. Jürgensen berichtet: „Heute lief es bislang besonders gut. Keine Pannen, nichts. Die Strecke ist nicht immer ganz einfach, aber es hat gut geklappt.“ Schlechte Radwege und der starke Verkehr seien herausfordernd. „Aber wir haben keine gefährlichen Situationen gehabt.“

Radfahrerin Hilke Döring ist positiv gestimmt: „Heute Morgen saß es sich auf dem Rad erstaunlich angenehm. Und es ist schön zu wissen, dass wir die Hälfte im Prinzip schon haben und früher im Hotel sein werden.“

Gerrit Hencke vom „Nordschleswiger“ führt mit dem „Team Grænzland“ nach Brüssel.

Dieses Hotel ist nach weiteren 73 Kilometern erreicht. Es liegt in der Nähe von Garrel im Kreis Cloppenburg. „Ein anstrengender Tag“, fasst Gerrit Hencke zusammen – der Wind stellte die Teilnehmenden auf die Probe. „Die angesagten Böen bis 55 Kilometer in der Stunde haben wir auch bekommen.“ So stand nach Gegenwind und Schauern dem Spa-Bereich des Hotels später möglicherweise noch Kundschaft bevor, die dort ihre Gelenke, Muskeln und Knochen pflegen wollte. Letztere blieben auf der Etappe ganz. Pannen oder Stürze beim Fahren gab es keine. Herausfordernd war der Autoverkehr im Bremer Umland.

Der leidenschaftliche Hobby-Radfahrer und Journalist Gerrit Hencke vertritt den „Nordschleswiger“ im 30-köpfigen „Team Grænzland“. In den kommenden Tagen erscheint nach jeder Etappe ein persönliches Tourtagebuch mit Eindrücken direkt vom Rad, Momenten aus dem Teamalltag und Einblicken in die Stimmung unterwegs. Es berichtet nicht nur über die gefahrenen Kilometer, sondern auch von dem Miteinander auf und abseits der Straßen und Fahrradwege auf dem Weg nach Brüssel.