Mette Frederiksen hält sich bei Soldaten-Einsatz in der Ukraine bedeckt

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Nach einem Treffen europäischer Spitzenpolitikerinnen und -politiker in Paris hat Staatsministerin Mette Frederiksen (Soz.) betont, dass es noch zu früh sei, über die Entsendung dänischer Soldaten in die Ukraine zu entscheiden. Zwar begrüßt Frederiksen die Bereitschaft Großbritanniens, Truppen als Teil einer möglichen Friedensmission zu entsenden, doch gebe es viele ungeklärte Fragen. Besonders die Sicherheit der Soldaten stehe im Fokus. Zudem sei eine Beteiligung der USA entscheidend.

Frederiksen unterstrich, dass die Priorität vorerst weiter auf der militärischen Unterstützung der Ukraine liege. „Das Wichtigste ist jetzt, dass die Ukraine die Hilfe erhält, die sie braucht, um gestärkt in Friedensverhandlungen gehen zu können“, so Frederiksen. Sie zweifelt jedoch daran, dass Russland aktuell an Frieden interessiert sei.