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Coronavirus: Vor fünf Jahren machte Dänemark die Grenze dicht

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Grenze Pattburg
Wie hier in Pattburg (Padborg) waren zehn Übergänge zwischen Dänemark und Deutschland komplett gesperrt worden.

Am 14. März 2020 hat Dänemark die Grenzen geschlossen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Wer einreisen wollte, brauchte einen triftigen Grund. Die Ereignisse des Tages in Bildern.

Von den 13 bestehenden Grenzübergängen zwischen Dänemark und Deutschland durften nach dem 14. März 2020 nur noch drei passiert werden. Dabei handelte es sich um Seth (Sæd) bei Tondern (Tønder) im Westen, Krusau (Kruså) im Osten und den Autobahn-Grenzübergang bei Fröslee (Frøslev) an der A7/E45. Diese drei Übergänge waren ständig besetzt. Alle anderen zehn Übergänge waren sowohl für die Einreise als auch für die Ausreise komplett gesperrt.

Über die drei verbleibenden Grenzübergänge dürften nur Personen einreisen, die

  • in Dänemark arbeiteten oder wohnten,
  • Waren nach Dänemark lieferten,
  • Waren in Dänemark abholen wollten,
  • ein Besuchsrecht für Kinder hatten,
  • schwerkranke Familienmitglieder in Dänemark besuchen wollten.

Ein gewöhnlicher Familienbesuch galt nicht als triftiger Grund. Es wurde jeder konkrete Fall geprüft.

Wir stellen die Bildergalerie von vor fünf Jahren erneut zur Verfügung.

Tipp: Zum Vergrößern und Durchblättern der Bilder die Fotos anklicken oder antippen.

Röm
Röm (Rømø): Der Fährverkehr zwischen der nordschleswigschen Insel und Sylt wurde eingestellt.
Grenzübergang Pattburg
Gerade noch rechtzeitig: Der Fahrer eines dänischen Autos wurde kurz vor Schließung der Grenze in Pattburg (Padborg) auf die Uhrzeit hingewiesen.
Wildschweinzaun
Für Henrik Wollsen aus Tondern (Tønder) endete die Heimreise aus Kiel in Pepersmark (Pebersmark). Er musste umdrehen und über den Grenzübergang Seth (Sæd) einreisen.
Umleitungen
Seth (Sæd): Neue Schilder brachten die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die richtige Spur.
Grenzübergang Seth
Seth (Sæd): In den ersten Stunden stand dem Personal an der Grenze kein Schildermaterial zur Verfügung und die Kontrollen mussten von Hand aus durchgeführt werden.
Grenzübergang Pattburg
Der deutsch-dänische Europatag 1997: 23 Jahre später war die Grenze in Pattburg (Padborg) wieder zu. 1996 unterzeichnete Dänemark das Schengener Abkommen, ab 2001 wurde es umgesetzt.
Grenzübergang Pattburg
Großes Medienaufgebot am Tag der Grenzschließung in Pattburg (Padborg)
Sophienthal
Absperrung statt Brückenbau: Bei Sophienthal (Sofiedal) war der Weg nach Fehde in Deutschland versperrt.
Grenzübergang Krusau
Stau am Grenzübergang Krusau (Kruså) kurz vor der Schließung im März 2020.
Sophienthal
Ungewohntes Bild: Gesperrte Straße in Sophienthal (Sofiedal)
Kristiansmindevej
Auch am kleinen Übergang am Kristiansmindevej, westlich der Autobahn E45/A7, war die Grenze zu.
Grenze Pattburg
Wie hier in Pattburg (Padborg) sind zehn Übergänge zwischen Dänemark und Deutschland komplett gesperrt worden.
Am Grenzübergang zwischen Fehle und Sophienthal (Sofiedal) gab es einen Klönschnack über die Grenzbarriere.
Grenzübergang Pattburg
Ein Autofahrer macht am geschlossenen Grenzübergang bei Pattburg (Padborg) kehrt.
Bei Seth (Sæd) werden einreisende Fahrzeuge kontrolliert. Es war einer von drei Übergängen, die nicht komplett gesperrt war.
Am Grenzübergang Mühlenhaus wurde alles abgeriegelt.
Der Übergang bei Mühlenhaus (Møllehus) nach der Grenzschließung.