Wohnen und Arbeiten

Zuzug gewünscht: Nordschleswig wirbt mit Messe für sich selbst

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Die Arena Apenrade hat eine gute Größe für Messen dieser Art. Die dortigen Hallen und das Foyer bieten jede Menge Möglichkeiten für Unternehmen und Organisationen, sich dem Publikum zu präsentieren (Archivfoto).

Fachkräfte werden händeringend gebraucht – auch im dänischen Grenzland: Die Kommunen Apenrade, Hadersleben, Sonderburg und Tondern wollen sie mit einer gemeinsamen Job- und Wohnmesse für ein Leben und Arbeiten in der Region begeistern. Die Region setzt auf Zusammenarbeit – und auf persönliche Begegnungen, um Potenziale aufzuzeigen.

„Traumhaus und Traumjob – in Nordschleswig kriegst du beides“, so könnte der Slogan der gemeinsamen Wohn- und Jobmesse der vier nordschleswigschen Kommunen lauten. Apenrade (Aabenraa), Hadersleben (Haderslev), Sonderburg (Sønderborg) und Tondern (Tønder) setzen ihre enge Zusammenarbeit in Sachen Eigenwerbung fort: Am Freitag, 19. September, findet – wieder – eine gemeinsame Wohn- und Jobmesse statt. Diesmal aber in der Arena in Apenrade. Adressatinnen und Adressaten sind bei dieser Veranstaltung in erster Linie Personen aus dem In- und Ausland, die mit dem Gedanken spielen, ihren Lebensmittelpunkt zu verlagern.

Die Premiere dieses Messeformats fand im vergangenen September im Ahlmannsparken in Gravenstein (Gråsten) in der Kommune Sonderburg statt. Damals kamen rund 600 Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland – ein Erfolg, den die vier Kommunen nun fortschreiben wollen.

„Wir können feststellen, dass großes Interesse an der Messe besteht. Daher ist es nur folgerichtig, den Erfolg des vergangenen Jahres mit noch größeren Ambitionen zu wiederholen“, erklärt Apenrades Bürgermeister Jan Riber Jakobsen (Kons.). „Gleichzeitig zeigen wir, dass wir in Nordschleswig gemeinsam auftreten, um unsere Region positiv darzustellen und sichtbarer zu machen.“

Ein Angebot für Jobsuchende und potenzielle Zuziehende

Ziel der Messe ist es, insbesondere Berufstätige aus Dänemark, Deutschland und anderen Ländern für einen Wohnsitz in Nordschleswig zu begeistern. Zudem sollen auch Einheimische auf die attraktiven Arbeitsmöglichkeiten in der Region aufmerksam gemacht werden.

Vor Ort präsentieren sich zahlreiche nordschleswigsche Unternehmen, die derzeit auf der Suche nach Fachkräften sind oder in naher Zukunft Bedarf erwarten. Darüber hinaus sind auch Banken, Maklerunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften und Baufirmen vertreten, um mögliche Zuziehende rund um das Thema Wohnen zu beraten. Informationen zu Themen wie Steuern, Kinderbetreuung, Schulen sowie Kultur- und Freizeitangeboten runden das Messeprogramm ab.

Erst netzwerken, dann umziehen

Ein besonderer Fokus liegt auf Erfahrungsberichten: Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die bereits nach Nordschleswig gezogen sind und ihre Eindrücke teilen.

„Die Messe ist eine gute Gelegenheit, die Bindung zu den hier Lebenden zu stärken und potenzielle Zuziehende durch neue Kontakte und Netzwerke zu gewinnen“, so Jakobsen.

Die vier Kommunen rechnen in diesem Jahr mit rund 1.000 Teilnehmenden.

Weitere Informationen zur Messe finden sich unter: www.flyttilsonderjylland.dk