Wirtschaft

Deutscher Investitionsplan schafft Tausende Jobs in Dänemark

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Die geplanten Investitionen von Deutschland und der EU könnten zahlreiche neue Arbeitsplätze in Dänemark schaffen (Archivbild).

Bis zu 9.500 neue Arbeitsplätze könnten in Dänemark entstehen – dank öffentlicher Investitionen in Deutschland. Eine neue Analyse der dänischen Gewerkschaft „Dansk Metal“ zeigt, wie stark die dänische Wirtschaft von der deutschen Wachstumsinitiative profitiert. Auch geplante EU-Ausgaben für Verteidigung stärken die Beschäftigung in Dänemark.

Während die USA mit Strafzöllen auf europäische Waren drohen, setzt Europa auf Investitionen. Deutschland will in den kommenden zehn Jahren seine öffentlichen Ausgaben um 500 Milliarden Euro erhöhen. Die Mittel sollen vor allem in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz fließen.

Laut einer aktuellen Analyse der Gewerkschaft „Dansk Metal“ könnten dadurch in Dänemark fast 9.500 neue Arbeitsplätze entstehen.

Positive Impulse für dänische Unternehmen

„Das sind wirklich gute Nachrichten für uns in Dänemark, wenn große Volkswirtschaften wie Deutschland so massiv investieren“, sagt Erik Bjørsted, Chefökonom bei „Dansk Metal“ laut Pressemitteilung. „Davon werden dänische Unternehmen stark profitieren – und das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Großteil der wirtschaftlichen Schäden kompensieren, die Trump mit seinen Zöllen zu verursachen versucht.“

Auch EU-Investitionen wirken bis nach Dänemark

Zusätzlich plant die EU Verteidigungsausgaben in Höhe von rund 800 Milliarden Euro. Auch davon erwartet „Dansk Metal“ positive Effekte auf den dänischen Arbeitsmarkt.

„Solch große Investitionen wirken wie Wellen, die sich ausbreiten“, so Bjørsted. „Die EU ist eng wirtschaftlich verflochten. Viele dänische Firmen sind Zulieferer europäischer Konzerne – deswegen stärken die Investitionen in Deutschland und der EU auch die Beschäftigung bei uns.“