Handball

Tiefe Sorgenfalten bei den SønderjyskE-Handballerinnen

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Peter Nielsen ärgert sich über einen rabenschwarzen Abend.

Drei Spiele, drei deftige Niederlagen und ein Platz am Tabellenende. Die SønderjyskE-Mannschaft ist in der zweiten Halbzeit gegen Viborg HK komplett auseinander gefallen.

Die SønderjyskE-Handballerinnen sind auch am dritten Spieltag der neuen Saison unter die Räder geraten und stehen nach der 22:38-Heimpleite gegen Viborg HK auf dem letzten Tabellenplatz der Handballliga.

„Wir waren uns darüber im Klaren, dass es mit der neuformierten Mannschaft einen schweren Saisonstart geben könnte, aber die Herausforderung ist die Art und Weise, wie wir die Spiele verlieren. Wir sind verdammt leicht zu verunsichern, und das Kartenhaus stürzt sehr schnell ein. Wir sind noch keine gefestigte Mannschaft, und es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns den Hintern aufzureißen und uns da unten wieder rauszukämpfen“, sagt SønderjyskE-Trainer Peter Nielsen zum „Nordschleswiger“.

In der Anfangsphase hatte seine Mannschaft noch mit der Einstellung gespielt, die er sich erhofft hatte, doch langsam schlichen sich im Angriff Fehler ein, die mit Tempogegenstößen bestraft wurden. Viborg HK konnte noch in der ersten Halbzeit sieben Kontertore erzielen und mit einer 18:13-Führung in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel brach SønderjyskE völlig ein.

„Da ging gar nichts mehr. Die Lichter gingen total aus, wir haben nicht einmal gekämpft“, ärgert sich Peter Nielsen.

Sarah Paulsen (5), Karine Dahlum (4), Sherin Obadli (3), Line Uno (3), Olivia Simonsen (2), Lea Hansen (2), Pernille Johannsen (1), Emma Laursen (1) und June Bøttger (1) erzielten die Tore für SønderjyskE.