Tour-Tagebuch

Tag 5 auf dem Rad nach Brüssel – mit Rückenwind ins Ziel

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Ziel erreicht: „Team Grænzland“ ist in Brüssel angekommen.

Es ist geschafft! Die Radlerinnen und Radler vom „Team Grænzland“ haben am Mittwoch die letzte Etappe bewältigt und Brüssel erreicht.

Früh aufstehen war für das „Team Grænzland“ am letzten Tour-Tag angesagt. Um 6 Uhr klingelte der Wecker, damit nach einem stärkenden Frühstück alle um 7 Uhr auf ihren Rädern sitzen konnten, denn es gab an diesem letzten Tag Termindruck. Für 16 Uhr war ein Empfang an der dänischen Botschaft angesetzt, der natürlich nicht verpasst werden sollte. Das Wetter zeigte sich abermals von seiner besten Seite: blauer Himmel und Rückenwind. Durchwachsener sah es zum Schluss hingegen mit der Infrastruktur aus. Nach einem zügigen Vorankommen auf Fahrradautobahnen bis Brüssel waren die letzten Kilometer bis zum Ziel in der belgischen Hauptstadt zäh, wie „Nordschleswiger“-Redakteur Gerrit Hencke berichtet.

Positives Fazit

Auf der Fahrrad-Autobahn Richtung Brüssel

Nach mehr als 760 Kilometern zog Tour-Teilnehmer Sven Simon trotz aller körperlichen Strapazen ein positives Fazit vom letzten Tag und auch der gesamten Strecke: „ Es war eine fantastische letzte Etappe bei bestem Wetter mit toller Landschaft und einer Fahrradautobahn bis nach Brüssel. Ich habe tolle Leute kennengelernt und viele schöne Regionen gesehen. Das Einzige, was etwas gefehlt hat, waren die Foto-Stopps, um sich die Landschaft und die Menschen näher anzuschauen.“ Er sei für eine Wiederholung des Ganzen jederzeit zu haben, so der Teilnehmer abschließend.

Gerrit Hencke kann ihm da nur beipflichten: „Es hat total Spaß gemacht mit all den Leuten. Es ist sensationell, sich über die Grenzen hinweg mit Menschen aus zwei Kulturen und mit zwei Sprachen auszutauschen und Zeit zu verbringen.“

Beste Laune bei Gerrit Hencke und Hilke Döring kurz vor dem Ziel

Warme Worte in Brüssel

Empfangen wurden die Radlerinnen und Radler von viel Politik-Prominenz, von der es auch viele warme Worte gab. Unter anderem traten die dänische Botschafterin in Belgien, Susanne Shine, FUEN-Präsident Loránt Vincze und der Chef der deutschen Minderheit in Nordschleswig, Hinrich Jürgensen, ans Mikrofon.

Dabei wurde immer wieder das deutsch-dänische Grenzland gelobt, das durch sein friedliches Zusammenleben eine europaweite Strahlkraft besitzt.

Botschafterin Susanne Shine empfing die Radlerinnen und Radler.
FUEN-Präsident Loránt Vincze am Rednerpult

Zurück geht es die vielen Kilometer übrigens nicht auf dem Fahrrad, sondern im Auto. Während einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den kommenden Tagen mit ihren Familien noch Brüssel erkunden, machen sich die ersten ab Donnerstag auf den Heimweg ins Grenzland.