Streitkräfte

Vier neue F-35 und Hightech-Training in Skrydstrup

Veröffentlicht
In der Vorwoche sind vier weitere F-35-Maschinen in Nordschleswig gelandet.

Mit vier neuen F-35-Kampfjets und moderner Trainingstechnik hat Dänemark in der Vorwoche seine Luftwaffe in Skrydstrup aufgerüstet. Erstmals kommen sogenannte Trusselsemitter zum Einsatz – Geräte, die feindliche Radarsignale nachahmen und so ein besonders realistisches Training für die Piloten des Jagdgeschwaders ermöglichen.

Das Jagdgeschwader Fighter Wing Skrydstrup zählt seit Kurzem vier weitere F-35-Kampfjets. Die Maschinen sind am Wochenende direkt aus den USA eingeflogen und durchlaufen jetzt eine umfassende Übernahmeprozedur, bevor sie im Hinblick auf Missionen abheben dürfen. Mit den Neuzugängen sind nunmehr 15 F-35 in Nordschleswig stationiert.

Training von Bedrohungsszenarien

Parallel zur Verstärkung der Flotte investiert das Verteidigungsministerium in neue Trägersysteme für das F-35-Training. Künftig kommen sogenannte Trusselsemitter zum Einsatz, die verschiedene feindliche Radarsignale simulieren können. So üben die Piloten unter Bedingungen, die echten Bedrohungslagen nahekommen, wie Generalmajor Jan Dam, Chef der Luftwaffenkommandos, in einer Presseerklärung sagt: „Mit F-35 haben wir zwar das modernste Kampfflugzeug der Welt, aber auch das beste Flugzeug erfordert das bestmögliche Training.“

50 Milliarden Kronen in Streitkräfte

Die Jets durchlaufen zurzeit ein Übergabeverfahren, bevor sie offiziell abheben dürfen.

Die Anschaffung der Trusselsemitter wird mit Mitteln aus dem „Beschleunigungsfonds“ finanziert, der insgesamt 50 Milliarden Kronen für die Stärkung der Verteidigung bereitstellt. Allein in den Jahren 2025 und 2026 fließen jeweils 25 Milliarden Kronen in den Ausbau der Streitkräfte. Auch für die kommenden Jahre sind hohe Investitionen in Personal, Ausrüstung und Infrastruktur vorgesehen.