Infrastrukturprojekt

3.000 Tonnen Steine aus Norwegen sollen Alsensundbrücke stützen

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Der Frachter warf die großen Steine aus Norwegen zur Sicherung der Alsensundbrücke in die Tiefen.

Zur Sicherung der Alsensundbrücke lässt die dänische Straßenbehörde Steinbrocken um die Brückenpfeiler im Durchfahrtsbereich aufschütten. Die Arbeiten dauern noch bis zum 17. Oktober und führen zu zusätzlichem Schwerlastverkehr rund um Sonderburg.

Die Brückenpfeiler im Durchfahrtsbereich der Alsensundbrücke werden ab dieser Woche gegen Erosion gesichert. Wie die dänische Straßen- und Verkehrsbehörde (Vejdirektorat) mitteilte, erfolgen regelmäßige Messungen des Meeresbodens unter den großen Brücken des Landes, um sicherzustellen, dass keine größeren Abtragungen auftreten als erwartet.

Die jüngste Vermessung unter der Brücke hat dabei ergeben, dass eine Verstärkung der bestehenden Steinschrägen notwendig ist. Dafür werden nun rund 3.000 Tonnen Steine um die Brückenpfeiler im Durchfahrtsbereich aufgeschüttet. Das Gestein stammt aus Norwegen und wird in einer Tiefe von etwa zwölf Metern unter der Wasseroberfläche platziert.

„Damit stellen wir sicher, dass die Brücke langfristig gegen Strömung und Wellenschlag geschützt bleibt“, heißt es von Seiten der Verkehrsbehörde. Die Arbeiten sind wetterabhängig und sollen bis zum 17. Oktober abgeschlossen werden, können sich aber bei ungünstiger Witterung verzögern.

Der Schiffsverkehr in der Fahrrinne wird nach Angaben der Behörde nicht beeinträchtigt. Die Steine werden von einem Schiff aus verlegt, das sich maximal 50 Meter von den Brückenpfeilern entfernt.

Wir bemühen uns, die Arbeiten so schnell und so sicher wie möglich abzuwickeln.

Dänische Verkehrsbehörde

Für den Transport des Materials nach Sonderburg werden die Steine zunächst per Lkw bis zum Nordwesthafen gebracht, dort auf ein spezielles Verlegeschiff umgeladen und anschließend zu den Pfeilern befördert. In der Zeit vom 6. bis 10. Oktober ist daher mit verstärktem Lkw-Verkehr auf dem Nordvesthavnsvej zu rechnen.

Die Straßenbehörde bittet Anwohnerinnen und Anwohner schon jetzt um Verständnis für eventuelle Verkehrsbelastungen: „Wir bemühen uns, die Arbeiten so schnell und so sicher wie möglich abzuwickeln.“