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Hochwasser und Gefahr von Schneeverwehungen in der Kommune Hadersleben

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Der starke Wind aus Ost kann in der Kommune zu Schneeverwehungen führen (Symbolbild).

Ein Tief, das von Südengland nach Osten zieht, sorgt für starken Ostwind in Dänemark. Es wird ungemütlich am Freitag, und DMI warnt.

Die Wetterdienste sind sich einig: Am Freitag kommt etwas auf uns zu. So warnt der Dänische Wetterdienst (DMI) vor Schneeverwehungen in der Kommune Hadersleben und anderen Kommunen im südlichen Teil des Landes – hervorgerufen durch einen starken Wind aus Ost. Wie die Polizei von Südjütland und Nordschleswig am Freitagmorgen mitteilt, schaffen diese Verwehungen Probleme. 

Der Ostwind drückt auch das Wasser in die Haderslebener Förde, sodass DMI derzeit von einem Wasserstand von über 1,1  Metern über Normalnull in der Nacht zu Sonnabend in Hadersleben ausgeht. 

Die Kommune Hadersleben weist auch auf einen erhöhten Wasserstand in Kelstrup hin infolge des starken Ostwindes. Am Parkplatz Kelstrupvej 167 stellt die Kommune Sandsäcke bereit für Anwohnende, die ihr Wohneigentum sichern möchten. 

Die Polizei von Südjütland und Nordschleswig bittet auf Facebook darum, sich in der Zeit von Freitag, 6 Uhr, bis Sonnabend, 12 Uhr, genau zu überlegen, ob man sich ins Auto setzen muss. 

Grenzwetterlage

Der erwähnte Ostwind legt am Freitagmorgen noch mal zu; DMI sagt starke bis stürmische Winde voraus. Dieser Wind kann Schneeverwehungen verursachen. Am Sonnabend soll er dann wieder langsam abflauen.

Die Wetterlage mit einem Tief, das von Südengland nach Osten zieht, bringt es mit sich, dass milde auf kalte Luft trifft. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) entsteht somit eine Grenzwetterlage. Der DWD geht am Freitagmorgen von einer Niederschlagsgrenze auf einer Linie Dithmarschen-Lübeck aus. Südlich der Linie ist mit Schneefall zu rechnen.

Aktualisiert am Freitagmorgen, 9. Januar, 8.30 Uhr.