Ukraine

Verteidigungsminister: Russische Medien verbreiten Falschmeldung über getöteten F-16-Ausbilder

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Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen geht davon aus, dass Dänemark diskreditiert werden soll.

Troels Lund Poulsen sieht die Nachricht als gezielte Desinformation durch die russische Nachrichtenagentur „Tass“. Sie hat vermeldet, dass ein dänischer F-16-Ausbilder in der Ukraine umgekommen ist.

Das Verteidigungsministerium dementierte am Sonntag eine Meldung der russischen Nachrichtenagentur „Tass“, die behauptet, ein namentlich genannter dänischer Kampfflugzeug-Ausbilder sei in der Ukraine getötet worden.

„Keine dänischen Soldaten sind in der Ukraine getötet worden. Es ist eine Falschmeldung, die die russischen Medien verbreiten – höchstwahrscheinlich, um Dänemark zu diskreditieren“, sagt Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen (Venstre).

Lund Poulsen geht von gezielter Kampagne aus

Er sieht es als Ausdruck einer sicherheitspolitischen Situation, in der Desinformation und Beeinflussungs-Kampagnen gezielt eingesetzt werden.

„Ich nehme das sehr ernst“, so Lund Poulsen.

„Tass“ hatte am Sonnabend vermeldet, ein dänischer Ausbilder in einem F-16-Fighterjet sei bei einem russischen Raketenangriff getötet worden. Dies soll am ukrainischen Trainingsstützpunkt in Krywyj Rih geschehen sein. Die Nachrichtenagentur bezieht sich dabei auf eine anonyme Quelle „im Militär“.

Im vergangenen Jahr hat dänisches Militärpersonal auf dem Luftwaffenstützpunkt Skrydstrup bei Woyens (Vojens) ukrainische Piloten im Umgang mit den F-16-Fliegern ausgebildet.