Handball

TM Tønder will die Favoriten im Aufstiegskampf ärgern

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Rune Schrøder ist der Einzige aus dem aktuellen Kader, der mit TMT in der Liga gespielt hat.

Die Rückkehr in die Handballliga ist das langfristige Ziel für die Tonderaner Handballer, doch die Favoritenrolle im Aufstiegskampf wird drei anderen Klubs zugeschoben. TMT will aber oben mitmischen und seine Möglichkeit suchen.

Zwei Jahre lang, von 2016 bis 2018, spielten die Handballer von TM Tønder in der dänischen Handballliga. Nach dem Abstieg wurde der direkte Wiederaufstieg in der Relegation gegen Rekordmeister KIF Kolding knapp verpasst, und es folgten magere Jahre in der unteren Tabellenhälfte der 1. Division.

TMT hat sich wieder gefangen und will langfristig wieder zurück ins Oberhaus, doch nachdem in der Vorsaison noch offen über das Ziel Top 3 gesprochen wurde, hält man sich in Tondern in der neuen Saison mit offensiven Zielsetzungen zurück.

Konkurrenten mit höheren Etats

„Es ist schwieriger geworden, an der Spitze der 1. Division mitzumischen, als es noch vor drei oder vier Jahren der Fall war. Und blickt man auf die Spielerkader für die neue Saison, stecken sie in Kolding, Aarhus und Skive mehr Geld in ihre Handballmannschaften, als wir es tun. Die Favoritenrolle liegt nicht bei uns, die haben andere, aber wir wollen versuchen, die Favoriten zu ärgern“, sagt Steen Thomsen, Sportchef von TM Tønder, zum „Nordschleswiger“.

Der Tabellenerste steigt in die Liga auf, die Nummer zwei und drei nehmen an der Relegation teil. Die Tonderaner wollen die ersten drei Plätze nicht kampflos abgeben.

„Wir wollen versuchen, so weit oben wie möglich zu landen. Wir werden sehen, ob wir mithalten können, aber wir werden auf jeden Fall versuchen, im Kampf um die Top 3 unsere Möglichkeit zu nutzen“, meint der Sportchef.

Glänzender Saisonstart

Die TMT-Handballer haben mit drei klaren Siegen gegen Lemvig-Thyborøn, Rækker Mølle und TIK Taastrup einen glänzenden Saisonstart hingelegt.

„Ich möchte nichts Schlechtes über unsere ersten drei Gegner sagen, aber wir müssen erwarten, dass die Gegner stärker werden“, so Thomsen vor dem ersten Härtetest am Wochenende gegen Team Sydhavsøerne.

„Wir sind noch am Anfang der Saison, und es kann noch vieles passieren. Das haben wir in der vergangenen Saison gesehen, als Verletzungen die erste Saisonhälfte für uns zerstört haben. Wir sind aber zuversichtlich, und dafür gibt es mehrere Gründe. Es hat uns gutgetan, in den Testspielen gegen viele Liga-Teams gefordert zu werden, und die Kontinuität mit zehn Spielern, die geblieben sind, ebenfalls. Der Grundstamm hat uns Ruhe verliehen, und die neuen Spieler sind gut integriert worden“, meint der TMT-Sportchef.