Tønder Festival

Ein Zeichen der Anerkennung: Lichtskulptur ehrt die Freiwilligen des Festivals

Veröffentlicht Geändert
Die Freiwilligen haben das Kunstprojekt im Laufe der vergangenen Monate realisiert. In der Mitte sitzt Neel Rudebeck und links neben ihr der Architekt der Lichtskulptur, Thor Bested.

Ein Orientierungs- und Treffpunkt auf dem Festivalgelände: Ein Jahr lang hat eine Gruppe Freiwilliger an dem Kupfer-Kunstwerk gearbeitet. Am Dienstag ist die Skulptur offiziell vorgestellt worden. Sie ist ein Zeichen der Dankbarkeit für all die Ehrenamtlichen, die Jahr für Jahr alles geben, um das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

„Möge die Musik immer spielen und der Kreis ungebrochen sein“, steht in schlichten Lettern auf einer Messingtafel geschrieben. Sie befindet sich vor einer eindrucksvollen Lichtskulptur, die seit Dienstag das Festivalgelände ziert – ein leuchtendes Symbol der Wertschätzung für all jene, ohne die das Festival in dieser Form gar nicht möglich wäre: die freiwilligen Helferinnen und Helfer. Jahr für Jahr sorgen sie dafür, dass alles reibungslos läuft.

Die Freiwilligen „ins Licht rücken“

„Die Skulptur ist eine Hommage an euch. An all euch Freiwillige, die Jahr für Jahr das Festivalgelände auf- und abbauen, es während der Festivaltage am Laufen halten und dafür sorgen, dass alles funktioniert – sowohl bevor alles beginnt als auch lange, nachdem das letzte Zelt abgebaut wurde“, erklärte Neel Rudebeck bei der feierlichen Enthüllung der Skulptur.

Rudebeck ist Vorsitzende von Borgmester Laurids Rudebecks Mindefonden – benannt nach ihrem Vater, dem ehemaligen Bürgermeister von Tondern, der 2016 plötzlich verstarb. Sie übernahm die Rolle der Gastgeberin bei der Enthüllung.

Die Lichtskulptur soll als Rastplatz und Treffpunkt dienen.

Die Skulptur ist bewusst strategisch platziert worden: Sie soll nicht nur ins Auge fallen, sondern auch als Treffpunkt und Ort der Begegnung dienen. Realisiert wurde das Kunstwerk von einer Gruppe engagierter Freiwilliger – darunter der Architekt des Projekts, Thor Bested aus Holstebro.

Ein Wertstoff mit Charakter

Die Wahl fiel bewusst auf Kupfer – ein Werkstoff, der Raum für Deutung lässt, wie es bei Kunst oft der Fall ist. Kupfer verändert mit der Zeit seine Oberfläche, genau wie der Mensch. Er entwickelt eine Patina, zeigt Spuren des Erlebten – und behält dennoch seinen Wert. Diese Entscheidung verleiht der Skulptur nicht nur eine besondere Tiefe, sondern steht zugleich sinnbildlich für die Menschen, denen sie gewidmet ist.

Nach dem Festival wird das Kunstwerk an einem anderen Ort untergebracht, bis es im kommenden Jahr wieder an seinen Platz auf dem Festivalgelände zurückkehrt.