Tønder Festival

Das Kribbeln beginnt: Worauf sich drei treue Festival-Gäste am meisten freuen

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Ob als Freiwillige, Besucher oder Programmverantwortliche: Heidi Iwersen, Rasmus Jessen und Maria Theessink sind fester Bestandteil des Tønder Festivals.

Viele Gäste, große Erwartungen: Drei erfahrene Festivalinsider verraten, worauf sie sich in diesem Jahr ganz besonders freuen. Klar, es ist ein Musikfestival – aber ist es wirklich nur die Musik, die für Kribbeln sorgt?

„Mit dem Tønder Festival verbinde ich ein ganz besonderes, entspanntes Gefühl und Gelassenheit.“ Für Rasmus Jessen ist es genau diese Atmosphäre, die das Festival seit Jahren so besonders macht. Für den stellvertretenden Hauptvorsitzenden des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) ist das Festival ein fester Programmpunkt im Sommerkalender.

„In den nächsten Tagen lebt die ganze Stadt – und es gibt dieses besondere Summen“, sagt Jessen mit Blick auf die Klangkulisse aus Musik, Gesprächen und Lachen, die bald wieder durch die Straßen der Innenstadt hallen wird. „Ich genieße dort das gemütliche Zusammensein mit Familie und Freunden und lasse mich einfach treiben.“ Musikalisch freut er sich besonders auf das Duo Tina Dickow og Helgi Jonsson: „Ich denke, da kann im Zelt eine ganz einzigartige, intime Stimmung entstehen.“

Heidi Iwersen hilft und genießt

Heidi Iwersen gehört zu den Menschen, die das Festival mitgestalten – und das schon seit Jahren. Als eine von acht Freiwilligen führt sie Gäste, Sponsorinnen und Sponsoren sowie VIPs über das Gelände. „Die Arbeit auf dem Fest macht mir Spaß, aber ich habe auch genügend Zeit, das Festival privat zu genießen“, erzählt sie.

Auf musikalischer Ebene freut sich die Deutschlehrerin auf alte Bekannte: „Die Oysterband am Sonnabend ist mein Highlight. Sie haben schon oft auf dem Tønder Festival gespielt – aber diesmal wird es ihr allerletztes Konzert überhaupt sein.“ Besonders freut sich Iwersen auf den Besuch mit ihrer Schulklasse: „Wir gehen gemeinsam zum Schulkonzert – das wird sicher auch richtig schön!“

Was für sie das Festival letztlich ausmacht? „Man wird immer wieder überrascht – und es ist vor allem ein Treffpunkt, an dem man viele bekannte Gesichter wiedersieht.“

Maria Theessink freut sich auf große Namen und neue Konzepte

Die Musik steht zwar im Mittelpunkt – ist aber längst nicht alles, was das Festival ausmacht. Maria Theessink, verantwortlich für das Musikprogramm, blickt mit Spannung auf die kommenden Tage: „Der Nyholm Skov, in dem die Gäste zwischendurch zur Ruhe kommen können, war 2024 ein großer Erfolg. Ich bin gespannt, wie er dieses Jahr angenommen wird – genauso wie unser neuer Food-Spot.“

Neben Organisation und Konzept freut sich Theessink aber auch ganz persönlich auf besondere musikalische Momente: „Dass Lyle Lovett and his Acoustic Group dabei sind, ist ein riesiger Coup – das letzte Mal ist zwölf Jahre her.“ Und auch Take Me to the River wird einen tollen Auftritt hinlegen, ist sich Theessink sicher.

Am Ende ist es aber vor allem eines, worauf sich alle freuen: ein Festival, das Menschen verbindet – mit Musik, Begegnungen und dem ganz eigenen Tønder-Festival-Gefühl.