Faustball

Heim-EM in Tondern: „Das Fundament steht“

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Uffe Iwersen hat in Sachen EM-Planung das Zepter in der Hand.

In nicht mal zehn Monaten beginnt die Faustball-Europameisterschaft in Tondern. Die Planungen laufen auf Hochtouren und sind in einigen Bereichen bereits weiter als gedacht. Chefplaner Uffe Iwersen gibt eine Wasserstandsmeldung zur Heim-EM.

„Wir haben das Fundament, auf das wir jetzt alles draufstellen können. Wie groß diese Dinge sind, ist am Ende dann eine finanzielle Frage“, sagt Uffe Iwersen, Kulturkonsulent des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN) und Chefplaner für die Faustball-Europameisterschaft, die im kommenden Jahr in Tondern (Tønder) stattfindet.

Über 30 Sponsoren bereits an Bord

Was die Finanzen angeht, ist Iwersen bereits jetzt, knapp zehn Monate vor Turnierbeginn, voll zufrieden. „Wir haben über 30 Sponsoren von dem Event überzeugen können und insgesamt schon über 1,2 Millionen Kronen eingesammelt – und da werden mit Sicherheit noch einige Sponsoren und auch Kronen hinzukommen“, sagt Uffe Iwersen, der sich als Ziel gesetzt hat, eine Europameisterschaft auf die Beine zu stellen, bei der sowohl die Teams als auch die Zuschauerinnen und Zuschauer zufrieden wieder nach Hause fahren.

„Wir haben viele Erfahrungswerte von Europa- und Weltmeisterschaften, an denen wir teilgenommen haben, und wissen, was wichtig ist.“

Beste Bedingungen bieten 

Deshalb steht ganz oben auf der Liste auch, den Mannschaften die besten Bedingungen zu bieten, die möglich sind. An Trainingsplätzen, Umkleidekabinen und der gesamten Kommunikation während des Turniers soll am Ende niemand etwas auszusetzen haben, so das Ziel des Turnierorganisators.

Und auch das Publikum soll begeistert werden. So gibt es Ideen, mit Rauch und Pyrotechnik während der Spiele zu arbeiten, und mit Holger Laser, dem Stadionsprecher des VfB Stuttgart, wird ein professioneller Sprecher durchs Turnier führen.

Kinderparadies und Foodzone

Auch abseits der Spiele wird an einem bunten Programm gebastelt. Ein Kinderparadies etwa mit Hüpfburgen, eine Foodzone mit typischen Gerichten aus dem Grenzland und eine Freilichtbühne, auf der es täglich Livemusik geben wird, sind bereits fest eingeplant.

„Wenn wir schon ein solches Event austragen, wollen wir es auch dafür nutzen, uns als Minderheit zu zeigen und auch dafür, den Faustballsport in Nordschleswig noch populärer zu machen“, sagt Uffe Iwersen.

Wir haben viele Erfahrungswerte von Europa- und Weltmeisterschaften, und wissen, was wichtig ist.

Uffe Iwersen

Aus diesem Grund soll auch dafür gesorgt werden, dass alle Schülerinnen und Schüler ab der 3. Klasse sowohl von den deutschen als auch den dänischen Schulen mit Bussen zum Turniergelände gebracht werden und einen ereignisreichen Tag dort verbringen.

Erfahrungen vom Tønder Festival

Für die Infrastruktur, wie die Stromversorgung, die Parkplätze oder die Toilettensituation, wurde mit René Terp ein externer Berater mit ins Boot geholt. Terp ist Festivalplatz-Verantwortlicher beim Tønder Festival und weiß, worauf es ankommt.

„Durch seine Erfahrung mit so großen Veranstaltungen weiß er genau, wie viel Strom wir brauchen oder wo wie viele Toilettenhäuschen oder Parkplätze sein müssen. Er hat ein unglaublich großes Netzwerk, und wir sind froh, dass er uns hilft“, so Iwersen.

Streamen mit Qualität

Ein wichtiger Punkt, der noch nicht feststeht, ist der Bereich Streaming: „Wir wollen auf jeden Fall gute Qualität haben, müssen aber natürlich auch den finanziellen Aspekt beachten, da das nicht ganz billig ist. Wir haben uns noch nicht entschieden, was wir genau wollen“, sagt Uffe Iwersen, der sich aber sicher ist, dass bis zum 12. August 2026 alles so bereit sein wird, dass alle nach dem Turnier zufrieden wieder nach Hause fahren werden.