Erdrutsch: Kommune Randers übernimmt wieder Aufsicht

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Die Kommune Randers wird wieder die behördliche Aufsicht über den Erdrutsch auf der Deponie des insolventen Unternehmens Nordic Waste übernehmen. Dies teilte das Umweltministerium mit. Laut „Randers Amts Avis“ übernahm die Umweltbehörde unter dem Umweltministerium am 22. Januar die Verantwortung – und die Rechnungen, die die Aufräumaktion erzeugt. Die Behörde berief sich auf das Umweltschadensgesetz und forderte von Nordic Waste eine Garantie in Höhe von 205 Millionen Kronen für die Schadensbekämpfung. Da aber die Firma insolvent ist, kann die Behörde das Gesetz nicht anwenden. Die Schadensbekämpfung fällt nun unter das Umweltschutzgesetz und die Rechnungen gehen wieder an die Kommune Randers. Diese steht aber nicht allein da, weil das Parlament bereits 205 Millionen Kronen zur Schadensabwehr bewilligt hat.