Handball-EM

Dänen beeindruckt: „Verdammt, ist der Wolff gut – ekelhaft gut“

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Andreas Wolff hielt seine Mannschaft im Spiel.

Der deutsche Torwart verlangte den Dänen im EM-Finale alles ab. DHB-Kapitän Johannes Golla war voller Stolz, dass die Deutschen näher herangerückt sind.

Der Favorit setzte sich am Ende durch, musste aber alles geben, um den ersten EM-Titel seit 2012 zu holen. Das Endspiel der Handball-Europameisterschaft blieb bis zum 29:27 spannend, bevor sich Dänemark mit 34:27 gegen Deutschland durchsetzte.

„Im Vergleich zum Olympia-Finale können wir hier erhobenen Hauptes rausgehen. Wir wussten, dass wir einen perfekten Tag erwischen müssen, um mit den Dänen mitzuhalten, und den hatten wir sicherlich nicht. Das Ergebnis ist deutlicher, als das Spiel hergibt, aber es hat nicht gereicht, das müssen wir anerkennen. Glückwunsch an Dänemark, aber ich bin stolz, dass wir näher herangerückt sind“, so DHB-Kapitän Johannes Golla zum „ZDF“.

Andreas Wolff hatte mit einer überragenden Leistung die deutsche Auswahl lange im Spiel gehalten.

Emil Jakobsen jubelt nach der Schlusssirene mit Magnus Saugstrup.

„Verdammt, ist der Wolff gut – ekelhaft gut“, so Emil Jakobsen zu „TV2“: „Er ist wohl der zweitbeste Torwart der Welt. Man sieht fast das Tor nicht, wenn man gegen ihn wirft. Er hat ein großes Lob verdient.“

Auch sein Teamkollege Thomas Arnoldsen sah den deutschen Torwart als Grund dafür, dass es bis zum Ende spannend blieb.

„Wir haben wahnsinnig gut gespielt und hatten die Chance, uns abzusetzen, aber da hatte immer wieder Wolff etwas dagegen. Am Ende haben wir aber gezeigt, dass wir die bessere Mannschaft sind“, sagt Arnoldsen zu „TV2“.