Handball

Sønderjyske HH scheitert am gegnerischen Torwart

Veröffentlicht Geändert
Magnus Fredriksen war einer der wenigen Sønderjyske-Handballer, die ohne Fehlversuch blieben.

Die Berg- und Talfahrt von Sønderjyske HH hält weiter an. Nach dem knappen Sieg bei Nordsjælland Håndbold folgt eine knappe Niederlage bei Aufsteiger HØJ.

Die Handballer von Sønderjyske HH haben im Kampf um den Endrunden-Einzug einen Rückschlag erlitten und gegen einen direkten Konkurrenten eine Niederlage einstecken müssen. Aufsteiger HØJ konnte den Aufwärtstrend der vergangenen Wochen fortsetzen und in eigener Halle einen 32:30-Sieg verbuchen.

„Wir sind auf einen starken Gegner getroffen, der vier der vorherigen fünf Spiele gewonnen hatte. Nur das Spiel gegen Aalborg wurde verloren, aber wir sind dennoch enttäuscht, denn wir hätten selbst mehr bringen können“, sagt Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Sønderjyske HH scheiterte in einer engen und ausgeglichenen Partie immer wieder an HØJ-Torwart Till Klimpke. Der langjährige Bundesliga-Torwart der HSG Wetzlar, der mit der deutschen Auswahl an der Europameisterschaft 2022 teilnahm, konnte 15 Bälle abwehren – am anderen Ende kamen Matthias Rex und Julius Sten gemeinsam auf fünf Paraden.

„Wir haben einfach zu viele Torchancen vergeben, müssen aber auch anerkennen, dass der gegnerische Torwart ein starkes Spiel gemacht hat“, so Vandbæk.

Die Gäste führten in der ersten Halbzeit bereits mit drei Toren Unterschied, lagen aber nach einem 16:17-Pausenrückstand in der zweiten Hälfte bereits mit 22:26 hinten.

„Wir haben uns Mitte der zweiten Halbzeit stressen lassen und hatten unser Fokus ganz woanders. Das ist teuer geworden“, meint der Sønderjyske-Trainer, dessen Mannschaft zwar zum 27:27 ausgleichen konnte, aber am Ende doch leer ausging.

Frederik Tilsted (11/4), Gabriel Setterblom (6), Magnus Fredriksen (5), Ebbe Stankiewicz (2), Sebastian Augustinussen (2), Viktor Bergholt (2), Jacob Bagersted (1) und Nicolai Skytte (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.