Kommunalwahl 2025

„Kirsten Bachmann: Kinder verdienen eine saubere Umgebung“

Veröffentlicht Geändert
Am Computer wird heute viel geregelt.

Kirsten Bachmann, die Stadtratspolitikerin der Schleswigschen Partei im Sonderburger Stadtrat, reagiert auf einen Leserbrief von Bürgermeister Erik Lauritzen. In der Stellungnahme kritisiert Lauritzen die Partei Venstre. Er hat aber einige wichtige Details weggelassen, so die Politikerin.

Die Herbstdebatte über die Reinigung hat zu Recht viel Raum eingenommen – und eine wichtige Diskussion über Qualität und Verantwortung ausgelöst. Doch im Leserbrief des Bürgermeisters fehlen Fakten und er lässt wichtige Details weg. Ich helfe ihm gern auf die Sprünge. Die Entscheidung wurde vom gesamten Stadtrat nach einer Analyse von Deloitte getroffen, die ein größeres Effizienzpotenzial aufzeigte. Ziel war es nicht, den Standard zu senken, sondern die gleiche Qualität zu einem niedrigeren Preis zu sichern.

Die Schleswigsche Partei (SP) möchte, dass Kinder, Lehrkräfte und Pädagogen jeden Tag saubere und gesunde Bedingungen vorfinden. Für uns ist es nicht entscheidend, wer den Wischmopp schwingt, sondern wie die Qualität gesichert und die Reinigung den Erwartungen entspricht. Das erfordert politischen Willen – und ja, Qualität kostet. 

Deshalb sind wir mit einem konkreten Vorschlag in die diesjährigen Haushaltsverhandlungen gegangen, drei Millionen Kronen zusätzlich für die Reinigung bereitzustellen, um die Qualität zu heben. Leider gab es dafür keine Mehrheit. Wir mussten uns mit einer kleineren, aber wichtigen Verbesserung zufriedengeben: der Gewährleistung, dass alle Schulen und Kindertagesstätten einmal jährlich einer Grundreinigung unterzogen werden.

So weit, so gut. Aber wir müssen weitermachen und den Standard weiter anheben – nicht nur an unseren Schulen, sondern auch in den Kindertagesstätten. Dafür sind wir bereit. Reinigung ist keine Ideologiefrage, sondern es geht um Qualität, Gesundheit und Verantwortung. Im Gegensatz zu Erik Lauritzen zeigen wir nicht mit dem Finger auf andere – wir blicken nach vorn. Aber man kann von einem Bürgermeister ruhig etwas mehr erwarten als nur Kritik an Entscheidungen, denen er selbst vorstand.

Die in diesem Leserbeitrag vorgebrachten Inhalte wurden nicht von der Redaktion auf ihre Richtigkeit überprüft. Sie spiegeln die Meinung der Autorin oder des Autors wider und repräsentieren nicht die Haltung des „Nordschleswigers”.