Handball

Endrundenchancen von Sønderjyske HH drastisch gesunken

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Magnus Fredriksen und Sønderjyske HH sind durch die Niederlage arg in Bedrängnis geraten.

Herber Rückschlag gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Endrundeneinzug. Die 33:35-Heimniederlage gegen TTH Holstebro tut bei Sønderjyske HH weh.

Die Chancen auf den Einzug in die Meisterschafts-Endrunde sind für die Handballer von Sønderjyske HH mit einer 33:35-Heimniederlage vor 1.785 Zuschauerinnen und Zuschauern im „Skansen“ gegen den Tabellennachbarn TTH Holstebro drastisch gesunken.

„Es ist schwerer geworden. Wir sind dazu gezwungen, am nächsten Sonnabend gegen Skjern zu gewinnen. Viel weiter möchte ich nicht nach vorne blicken, und es macht auch keinen Sinn zu raten, wie viele Punkte erforderlich sind. Sechs Punkte reichen auf alle Fälle“, sagt Trainer Rasmus Glad Vandbæk zum „Nordschleswiger“.

Das Restprogramm spricht allerdings nicht gerade für sechs Punkte. Sønderjyske HH spielt an den letzten drei Spieltagen der regulären Saison noch gegen Skjern Håndbold (A), Aalborg Håndbold (H) und KIF Kolding (A).

„Wir haben es uns selbst schwer gemacht. Wir müssen Skjern und Kolding schlagen und dann auf Schützenhilfe hoffen. Ansonsten müssen wir auch gegen Aalborg was holen. Im Prinzip haben wir es weiter selbst in der Hand“, so Kreisläufer Morten Bjørnshauge.

Morten Bjørnshauge traf siebenmal vom Kreis.

Die gute Ausgangslage wurde mit einer ungewöhnlich schwachen Defensivleistung verspielt. Die Sønderjyske-Abwehr konnte den Gegner nicht bremsen.

„Es haperte in der Defensive, wir fanden nicht die richtige Höhe und hatten Thomas Damgaard nicht im Griff. Die Duelle wurden viel zu einfach verloren“, ärgert sich Rasmus Glad Vandbæk.

Dabei hatte es anfangs noch sehr gut ausgesehen. Sønderjyske HH trumpfte stark auf und führte nach 17 Minuten mit 13:9.

„Wir hatten die Chance, mit fünf, sechs oder sieben Toren in Führung zu gehen, aber plötzlich fiel der Ausgleich“, so Vandbæk.

Gabriel Setterblom und SønderjyskE dürfen sich nur noch wenige Punktverluste leisten.

Sønderjyske HH führte zur Halbzeitpause noch mit 17:16, doch nach der Pause kippte die Partie. Die Gastgeber konnten den Gegner nicht bremsen und konnten in der zweiten Halbzeit auch nur zwei Torwartparaden aufweisen.

Morten Bjørnshauge (7), Nicolaj Jørgensen (7/3), Ebbe Stankiewicz (5), Gabriel Setterblom (4), Magnus Fredriksen (3), August Wiger (2), Sebastian Augustinussen (2), Patrick Volz (2) und Jacob Bagersted (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.