Handball

Endrunden-Chance von Sønderjyske HH fast schon verduftet

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Nicolaj Jørgensen (links) war mit 13 Toren aus 17 Versuchen der erfolgreichste Werfer von Sønderjyske HH.

Die Handballer von Sønderjyske HH haben auch das zweite Finale um den Endrunden-Einzug verloren und müssen sich auf eine nervenaufreibende Abstiegsrunde einstellen.

Es sah lange Zeit gut aus, doch auf der Zielgeraden scheint den Handballern von Sønderjyske HH die Puste ausgegangen zu sein. Die Chancen auf den Einzug in die Meisterschafts-Endrunde sind fast schon verduftet, nachdem die Hellblauen am späten Sonnabendnachmittag ein vorweggenommenes Endspiel gegen Skjern Håndbold mit 29:34 verloren.

„Wir geben nicht auf und jagen der letzten, hauchdünnen Möglichkeit hinterher, aber es ist klar, dass es jetzt schwierig aussieht. Wir hatten zwei Matchbälle und haben beide verloren. Daraus müssen wir lernen. Wir wollen jetzt in den letzten beiden Spielen möglichst viele Punkte sammeln, um gut gerüstet in die entscheidenden Spiele zu gehen, egal ob das jetzt doch noch die Meisterschafts-Endrunde oder die Abstiegsrunde sein wird“, sagt Sønderjyske-Trainer Rasmus Glad Vandbæk.

Sønderjyske HH muss auf Schützenhilfe hoffen

Der Endrunden-Einzug ist nur mit viel Fantasie vorstellbar. Sønderjyske HH müsste an den beiden noch verbleibenden Spieltagen der regulären Saison am Mittwoch zu Hause gegen Tabellenführer Aalborg Håndbold und am kommenden Sonnabend auswärts gegen Tabellenschlusslicht KIF Kolding gewinnen und gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen.

TTH Holstebro oder Skjern Håndbold müsste schon beide Spiele verlieren. Ribe-Esbjerg (A) und TMS Ringsted (H) bzw. Nordsjælland (A) und RIbe-Esbjerg (H) sind die Gegner.

Die Sønderjyske-Handballer erreichten in Skjern nicht ein Niveau, das für einen Endrunden-Einzug reicht, und schon gar nicht, um am Mittwoch Tabellenführer Aalborg schlagen zu können.

Zu viele individuelle Fehler

„Wir haben einfach zu viele individuelle Fehler gemacht, auf ganzer Linie. Und jedes Mal, wenn wir das Momentum hatten, haben wir es mit vergebenen Chancen wieder abgegeben“, ärgert sich der Sønderjyske-Trainer.

Skjern nutzte die vielen vergebenen Chancen, um aus einem 20:18 (41.) ein 30:24 (55.) zu machen.

Nicolaj Jørgensen (13/5), Gabriel Setterblom (4), Tobias Gregers Schmidt (3), Jacob Bagersted (2), August Wiger (2), Patrick Volz (1), Ebbe Stankiewicz (1), Magnus Holpert (1), Nikolaj Svalastog (1) und Magnus Fredriksen (1) erzielten die Tore für Sønderjyske HH.