Handball

Bundesliga ist die nächste Station von Nicolaj Jørgensen

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Nicolaj Jørgensen kam vor zwei Jahren von Team Sydhavsøerne nach Sonderburg.

Sønderjyske HH hat den Liga-Torschützenkönig nicht halten können. Der 24-Jährige hat bei einem Nordklub der Handball-Bundesliga unterschrieben.

Nicolaj Jørgensen wird zum Saisonende Sønderjyske HH verlassen und zum Handball Sport Verein Hamburg in die Bundesliga wechseln.

Der Kontakt zum HSVH erfolgte schon vor Monaten, für den 24-Jährigen war nach Gesprächen mit Sportdirektor Johannes Bitter und Trainer Torsten Jansen schnell klar, dass der Weg nach Hamburg der richtige Schritt ist.

„Der Kontakt lief hauptsächlich über Johannes Bitter. Wir haben ein paar Mal telefoniert und über die Situation in Hamburg gesprochen. Später habe ich auch mit Torsten Jansen telefoniert. Alles klang sehr gut und ich hatte das Gefühl, dass es eine gute Sache für beide Seiten ist. Letztendlich war es für mich eine einfache Entscheidung. Es fühlt sich für mich wie der perfekte Schritt an“, sagt Nicolaj Jørgensen zur Webseite des Handball-Bundesligisten.

Der Rückraumspieler kam vor zwei Jahren von Erstdivisionär Team Sydhavsøerne zu Sønderjyske HH, wo sein Vertrag im Sommer ausläuft, und für ihn ist der Wechsel in die Bundesliga der nächste logische Schritt in seiner Entwicklung.

„Es gab viele Faktoren, in die Bundesliga zu wechseln. Ich wollte unbedingt nach Hamburg, weil meine Rolle in der Mannschaft genau so ist, wie ich es mir wünsche. Ich will die Erfahrung machen, in der Bundesliga gegen die besten Spieler der Welt zu spielen. Es ist jetzt für mich an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Ich fühle mich bereit für die Bundesliga und bin sehr stolz, ab Sommer für den HSVH zu spielen“, so Nicolaj Jørgensen.

Für HSVH-Sportdirektor Johannes Bitter erfüllt der Däne das gesuchte Profil perfekt.

Nicolaj Jørgensen hat in der laufenden Saison 191 Tore erzielt und ist damit Liga-Torschützenkönig.

„Wir freuen uns sehr auf Nicolaj. Wir beobachten ihn schon länger, und er ist uns immer wieder mit seinen Leistungen aufgefallen. Nachdem der Abgang von Leif Tissier für den Sommer festgestanden hatte, wurde der Kontakt zu Nicolaj noch intensiver – immer mit Blick auf die Kaderzusammenstellung. Als Spielertyp passt er perfekt zu unserer Philosophie. Viele Klubs waren an ihm dran, aber er hat uns die Zeit gegeben und am Ende sind wir sehr glücklich, dass wir zusammengefunden haben. Er ist variabel einsetzbar und wird eine wichtige Rolle im Rückraum bekommen“, so Johannes Bitter.

Bei Sønderjyske HH steht man mit gemischten Gefühlen da, einerseits enttäuscht über den Weggang seines erfolgreichsten Torjägers, andererseits voller Stolz auf die gemeinsame Reise.

„Wir freuen uns wahnsinnig und sind voller Stolz, dass wir wieder einmal in der Lage gewesen sind, einen relativ unbekannten Handballer aus der 1. Division zu holen und im Laufe von zwei Jahren aus ihm einen Leistungsträger in der Liga zu machen, der dem 35-Mann-Kader der Nationalmannschaft angehört. Das sagt einiges über unseren Alltag aus, wo Spieler aufblühen und sich sowohl als Mensch als auch als Handballer entwickeln können. Nicolaj ist ein Junge mit großen Ambitionen, und er hat jetzt die Möglichkeit, den nächsten Schritt zu machen“, so Sønderjyske-Sportmanager Thomas Mogensen zum „Nordschleswiger“.