Politik

Mit Kritik an Gesundheitsreform: Peter Kofod will in den Regionsrat

Veröffentlicht Geändert
Peter Kofod von der Dänischen Volkspartei hat seine Kandidatur für die Regionsratswahl in Süddänemark angekündigt. Seine Pläne für das Folketing sind davon nicht berührt.

Der Folketingsabgeordnete Peter Kofod aus Hjerndrup hat zum Wochenauftakt angekündigt, bei der kommenden Regionsratswahl im November für die Dänische Volkspartei in Süddänemark zu kandidieren: Er wolle Bürokratie und Geldverschwendung den Kampf ansagen.

Peter Kofod, seit vielen Jahren eine der Frontpersonen der Dänischen Volkspartei (DF), kritisiert in einer Mitteilung in den sozialen Medien die neue Gesundheitsreform scharf. Diese könnte seiner Meinung nach zu mehr Bürokratie und Zentralisierung führen. Daher wolle er für den Regionsrat kandidieren. Dessen Aufgabe ist die Organisation des dänischen Gesundheitswesens.

„Es braucht Nähe, Sicherheit und eine ordentliche Behandlung – keine endlosen Wartelisten und geschlossenen Krankenhäuser vor Ort“, betont der frühere Haderslebener Kommunalratspolitiker. Seine Partei werde mit einer starken Liste zur Regionsratswahl im Herbst antreten.

Krankenhausreform: Aus für Hadersleben

Seit elf Jahren ist das Krankenhaus in Hadersleben geschlossen.

Das Krankenhaus in Hadersleben ist eines der Hospitäler, die im Rahmen der Krankenhausstruktur geschlossen wurden. Seit 2014 haben seine Funktionen die Standorte in Sonderburg (Sønderborg) und Apenrade (Aabenraa) übernommen.