Schnee und Eis

Witterungsbedingte Einschränkungen in der Heimhilfe

Veröffentlicht Geändert
Aufgrund der Witterung wird die kommunale Heimhilfe nicht alle Fahrten zu den Bürgerinnen und Bürgern schaffen.

Aufgrund des Schneefalls priorisiert die Kommune Apenrade ihren Heimhilfeservice. Worauf sich die Bürgerinnen und Bürger einstellen müssen.

Schneefall, Glätte und Verwehungen wirken sich auch auf die Heimhilfe der Kommune Apenrade aus. Aufgrund des Wetters wird die häusliche Unterstützung vorübergehend neu geordnet und neu priorisiert. Das hat die Kommune Apenrade am Freitag über Facebook bekannt gegeben.

Laut Mitteilung bedeutet es, dass die Versorgung von Bürgerinnen und Bürgern mit Medikamenten, Nahrung und Flüssigkeit an erster Stelle steht.

Körperpflege und Hilfe, zum Beispiel beim Wäschewaschen und Einkaufen, werden weiterhin angeboten, sofern dies fachlich notwendig ist. 

„Um die dringendsten Aufgaben bewältigen zu können, müssen wir einige geplante Hausbesuche absagen“, heißt es von der Kommune.

Mitarbeitende saßen bereits fest

Die Wetterlage betrifft die gesamte Kommune. Besonders auf den kleinen Straßen in ländlichen Gebieten stellen Schnee und hohe Verwehungen große Herausforderungen dar. Das habe dazu geführt, dass Mitarbeitenden mit ihren Fahrzeugen im Schnee stecken geblieben sind und herausgezogen werden mussten.

Das Fahrradfahren ist wegen Schnee und Glätte gar nicht möglich. „Unsere Mitarbeitenden gehen oder fahren, wo immer es möglich ist. Wir bitten um Ihr Verständnis für mögliche Verzögerungen“, teilt die Kommune weiter mit.

Die ambulante und die stationäre Pflege werden sich mit den Bürgerinnen und Bürgern in Verbindung setzen, die nicht aufgesucht werden. In Gebieten, in denen diese Personen nicht erreichbar sind, soll nach Möglichkeit die Hilfe von Angehörigen oder Nachbarn in Anspruch genommen werden, so der Hinweis.

Wer Hilfe benötigt, möge sich an den zuständigen Bezirk wenden oder bei der Telefonnummer 73 76 78 35 (zwischen 8:00 und 14:00 ) anrufen.

Die aktuellen Prioritäten gelten den gesamten Freitag sowie über die Nacht. „Wir arbeiten mit den Bürgerinnen und Bürgern zusammen, um Aufgaben im Voraus zu erledigen, damit die Nachtschicht nicht unnötig auf schwierigen Straßen fahren muss“, heißt es abschließend.