Wetterlage

Sturmtief „Elli“ bremst Busse in Hadersleben aus

Veröffentlicht Geändert
Verwaiste Bushaltestellen aufgrund von Schneeverwehungen: Auf vielen Straßen in der Kommune Hadersleben gerät der Verkehr am Freitag ins Stocken.

Heftiger Ostwind und Schneeverwehungen setzen den Bussen in der Kommune Hadersleben stark zu. Für einige Kinder endet der Schultag deshalb vorzeitig – Eltern sollten, wenn möglich, beim Heimweg helfen.

Sturmtief „Elli“ aus östlicher Richtung und Schneeverwehungen bringen den Busverkehr in der Kommune Hadersleben an seine Grenzen. Die Kommunalverwaltung reagiert und schickt am Freitag jene Kinder früher nach Hause, die mit dem Schulbus unterwegs sind. Gleichzeitig bittet sie Eltern, ihre Kinder möglichst selbst abzuholen, wenn das machbar ist.

Minibusse fahren weiter 

Für Kinder mit Sondertransport oder Minibus läuft der Betrieb wie gewohnt. Eltern müssen diese Kinder nicht abholen. Wer sein Kind dennoch mitnimmt, möge der Schule Bescheid geben, damit Fahrerinnen und Fahrer nicht umsonst losfahren, teilt die Kommune in einer Servicemitteilung mit. Die Schule bleibt geöffnet, und Eltern werden direkt informiert, bevor ein Kind nach Hause geht.

Auf den Straßen an der Ostküste sorgt der starke Wind vielerorts für Schneeverwehungen – besonders auf kleinen Wegen im offenen Land. Auch die Hauptstraße von Hadersleben nach Apenrade (Aabenraa) ist betroffen. Streckenweise geht dort nichts mehr, Autos bleiben in den Verwehungen stecken.

Kommunale Einsatzteams räumen, doch frisch freigeräumte Strecken können sich schnell wieder schließen. Die Kommune appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden: vorsichtig fahren.